LAG Jugendsozialarbeit NRW mit eigenem Stand auf dem DJHT vertreten

Vom 28. bis 30. März 2017 findet in Düsseldorf der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag unter dem Motto „22 MIO.JUNGE CHANCEN – gemeinsam. gesellschaft. gerecht. gestalten“ statt.
Auf dem diesjährigen DJHT in Düsseldorf wird LAG JSA NRW mit einem eigenen Messestand (Halle 3, Aktionsfläche des MFKJKS NRW) vertreten sein. Außerdem veranstaltet die LAG JSA NRW gemeinsam mit dem Paritätischen Gesamtverband ein Fachforum „Abgehängt – und nix zu machen? Wie ausgegrenzte junge Menschen die Jugendhilfe an ihre Grenzen bringen – und was man tun kann“. Nähere Informationen zu dem Fachforum finden Sie unter https://express2.converia.de/frontend/index.php?page_id=2136&v=List&do=15&day=394&ses=34532#

Brandaktuell veröffentlicht die LAG JSA NRW passend zum Thema des Fachforums den Fachreader „zurzeit nicht erreichbar… ?“ über marginalisierte Jugendliche in der Jugendhilfe. Eine online-Version finden Sie auf der Homepage www.jugendsozialarbeit-nrw.de

„Junge Menschen am Rand“ – Fachtag am 17.11.2016

Ausgehend von ihrem gesetzlichen Auftrag hat Jugendsozialarbeit gerade dort einen Beitrag zu leisten, wo junge Menschen „zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind“ (§ 13 Abs. 1 SGB VIII). Insbesondere bei jungen Menschen, die sich in prekären Lebenslagen oder multiplen Problemlagen befinden, lässt sich feststellen, dass ein nicht unerheblicher Anteil von ihnen innerhalb der bisherigen Hilfestrukturen nur schwer oder überhaupt nicht mehr erreichbar ist. In der Folge bewegen sich die betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen nur noch teilweise oder gar nicht mehr innerhalb der regulären Erwerbs-, Bildungs- und Sozialsysteme.

Im Rahmen der Fachtagung „Junge Menschen am Rand“ lädt die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW (LAG JSA NRW) zu einem Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis der Jugendsozialarbeit ein, um die Situation sogenannter marginalisierter bzw. schwer erreichbarer junger Menschen zu beschreiben, zu erkennen und zu verstehen. Autoren aktueller Studien werden ihre wesentlichen Ergebnisse und Erkenntnisse zu der betroffenen Personengruppe präsentieren und in einer abschließenden Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der Landespolitik und der Praxis der Jugendsozialarbeit diskutieren.

Mit dieser Fachtagung möchte die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit in NRW die Auseinandersetzung über die notwendigen konzeptionellen, strukturellen und politischen Konsequenzen starten. Neben einer Beschäftigung mit den Fragen, warum bisherige Hilfsangebote nicht greifen, welche Lücken im Hilfesystem der Jugendsozialarbeit bestehen und wie sie geschlossen werden können, sollen insbesondere Ansätze für eine Weiterentwicklung der Jugendsozialarbeit in NRW im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung stehen.

  Junge Menschen am Rand - Ausschreibung (387,4 KiB, 834 hits)

Dokumentation Auftaktveranstaltung „NRW-Forum JUGEND STÄRKEN im Quartier“ in Gelsenkirchen am 24.11.2015

Mit 110 Teilnehmenden war die Veranstaltung bis auf den letzten Platz gefüllt. Für den Sprecherkreis des NRW Forums begrüßten Roger Kiel als kommunaler Vertreter vom Jugendamt der Stadt Dortmund und Reiner Mathes von der LAG Jugendsozialarbeit NRW für die Freien Träger die Anwesenden. Die 1. Bürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen, Frau Rudowitz wies in Ihrem Grußwort auf die Bedeutung der Förderung für die Arbeit mit entkoppelten jungen Menschen in Gelsenkirchen hin und dankte dem Bund dafür, dass er mit seinen Initiative im Bundes-ESF dies möglich mache. Frau Jansen vom BMFSFJ, in Vertretung von Frau Schulte-Beckhausen, gab einen Überblick des gegenwärtigen Umsetzungsstandes, erläuterte die Erkenntnis- und Ergebnisziele der Programmlinie, wies auf die Bedeutung der NRW-Standorte hin, führte erste durchgeführte Beispiele von Mikroprojekten an und lud die NRW-Projektträger dazu ein, an den begleitenden Werkstattgesprächen teilzunehmen und für den weiteren Verlauf auch zu bearbeitende Themenwünsche anzumelden. Herr Tillmann vom DJI stellte in einem interessanten Beitrag die Ergebnisse der von der Vodafon-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie „Entkoppelt vom System – Jugendliche am Übergang ins junge Erwachsenenalter und Herauforderungen für Jugendhilfestrukturen“ vor.

Die Beiträge von Frau Jansen und Herrn Tillmann, sowie ein Handout zum Beitrag vom DJI und eine Übersicht der NRW-Standorte im Programmfinden Sie unten als Download.

  JUSTiQ-Standorte mit jmd2start (147,1 KiB, 480 hits)

  Ablaufplan (88,2 KiB, 850 hits)

  Einladung (137,4 KiB, 230 hits)

  Handout Tillmann (418,5 KiB, 900 hits)

  JUSTiQ Präsentation (1,8 MiB, 441 hits)

  Präsentation "Entkoppelt vom System" (unknown, 3 hits)

  Studie "Entkoppelt vom System" (2,3 MiB, 420 hits)

Die drei Workshops werden nach Fertigstellung der Protokolle ebenfalls in den nächsten Tagen hier dokumentiert.

Fachtagung „jung, geflüchtet, über 18“

Was brauchen junge Flüchtlinge wirklich? Was sind ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse? Welche Aufgaben haben Kommunen und Kreise bei der Unterbringung und Begleitung junger Flüchtlinge? Welche (gesetzlichen) Rahmenbedingungen gilt es zu beachten? Und: Wie können die Träger und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit ihr Know how in der Begleitung benachteiligter junger Menschen gerade für diese Zielgruppe einbringen?

Die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW lässt am 22. Oktober 2015 im Rahmen der Fachtagung „jung, geflüchtet, über 18“ die Betroffenen zu Wort kommen: Flüchtlinge mit ihren Bedürfnissen und Wünschen, Kommunen mit ihren Aufgaben und Herausforderungen. Wir richten unseren Blick auf die jugendhilferechtlichen sowie die sozial-, ausländer- und asylrechtlichen Rahmenbedingungen. Die Vorstellung verschiedener Good-Practice-Beispiele beim „Markt der Möglichkeiten“ dient der Information und dem Austausch.

Fachtagung „Der erste Augenblick entscheidet?! Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kompetent aufnehmen und Qualität fördern“

Unter diesem Titel veranstaltet die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege auch in diesem Jahr am Freitag, den 23.10.2015 von 10.00 – 16.00 Uhr in Düsseldorf einen

Kinder und Jugendliche, die aus ihren Herkunftsländern ohne Begleitung nach Deutschland kommen, bedürfen des besonderen staatlichen Schutzes. Sie haben häufig  Schreckliches erlebt, sind oft traumatisiert und stark belastet. Die geplante bundes- und auch landesweite Verteilung der jungen Flüchtlinge bedeutet, dass die Aufnahme und Förderung auch durch die Jugendämter erfolgen wird, die bisher über keine oder kaum Erfahrungen im Umgang mit dieser Zielgruppe verfügen. Die Freie Wohlfahrtspflege befürchtet, dass vor diesem Hintergrund strukturelle Disparitäten, unterschiedliche Standards und Vorgehensweisen auf dem Rücken junger Menschen ausgetragen werden, die fachliches Wissen, Zuverlässigkeit, Förderung, Beteiligung und Schutz brauchen. Der Fachtag hat die Ziele

  • einheitliche fachliche Standards zur Aufnahme, Betreuung und Versorgung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zu formulieren,
  • die Handreichung zum „Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen“ entsprechend weiter zu entwickeln und
  • gelingende Kooperationen der Akteure aus den unterschiedlichen Handlungsfeldern zu fördern.

Nähere Informationen und die Hinweise zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem anhängenden Flyer.

„Spätstarter ohne Stütze?“ – Gefährdete Jugendliche und Heranwachsende zwischen den Hilfesystemen

Die am 18. November 2013 in Münster stattfindende Fachtagung der DVJJ-Regionalgruppen in NRW, zusammen mit den beiden Landschaftsverbänden und der Stadt Münster, geht der Frage nach, welche staatlichen Hilfeleistungen für gefährdete Jugendliche und Heranwachsende zugänglich sind und inwieweit diese wirksame Hilfeleistungen darstellen, die an die Lebenswelten der jungen Menschen anschlussfähig sind. Gerade an der Schnittstelle zwischen Jugendhilfe, Grundsicherung und Arbeitsförderung werden in der Fachpraxis erhebliche Probleme ausgemacht.

Die Münsteraner Längsschnittstudie zum delinquenten Verhalten junger Menschen im Lebenslauf identifiziert eine markante Gruppe von Heranwachsenden. Diese macht vor allem dadurch auf sich aufmerksam, dass die hier zusammengefassten jungen Menschen, als sogenannte „späte Starter“, in einem relativ hohen Lebensalter erstmals mit erheblichen Straftaten in Erscheinung treten. Dieses empirisch erhärtete Phänomen wirft grundsätzliche Fragen auf, da junge Menschen, die überdurchschnittliche delinquente Verhaltensweisen zeigen, üblicherweise schon in früheren Lebensphasen auffällig sind.

Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nur online möglich. Den Flyer mit entsprechenden Hinweisen finden Sie -> hier.

„Irren ist menschlich“: Arbeitstagung zu psychischen Störungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Fachkräfte der Jugendsozialarbeit klagen zunehmend über schwieriger werdende Jugendliche – über Jugendliche mit psychischen Auffälligkeiten. Gleichzeitig bemerken sie eine große Ratlosigkeit ihrerseits, was und wie sie diese Jugendlichen im Handlungsfeld Übergang Schule – Beruf erreichen können.

In dieser zweitägigen Fachveranstaltung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes vom 06.-07.11.2013 werden die Teilnehmenden unter anderem verschiedene Formen psychischer Störungen kennenlernen. Sie erfahren, was bei verschiedenen Störungsbildern zu beachten ist, wie mit suizidgefährdeten Teilnehmenden umgegangen werden sollte, welche unterstützenden Anlaufstellen im Gemeinwesen (weiter)helfen können und wie eine konstruktive Gesprächsführung mit an einer psychischen Störung leidenden Teilnehmenden aussehen kann. Gelernt wird an der Analyse von vorgegebenen oder selbst mit gebrachten Einzelfallbeispielen. Aufgrund ihrer Form ist die Veranstaltung auf maximal 30 Teilnehmende begrenzt.

Ausschreibung ->hier

Anmeldung ->hier

Fachtag Jugend stärken des NRW-Forums am 5. Juli 2013 in Dortmund

Unter dem Motto „Wir geben keinen jungen Menschen auf!“ fördert das BMFSFJ seit Jahren mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Rahmen der Initiative „Jugend stärken“ an vielen Standorten im Bundesgebiet Angebote der Jugendsozialarbeit. Mit den Vorbereitungen für die nächste ESF-Förderphase, deren Start für 2014 vorgesehen ist,

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Fachtagung: Sexuelle Orientierung und Homophobie in der Jugend(sozial)arbeit

Fachtagung: Sexuelle Orientierung und Homophobie in der Jugend(sozial)arbeit am 4.9.2013 in Krefeld

„Sexuelle Orientierung ist ein relevantes Thema der Jugendhilfe“, so ein Beschluss der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter von 2003. »Da bleibt noch viel zu tun…!« stellt 2011 eine Befragung von Fachkräften der Jugendarbeit fest.

„Schwule Sau“ ist nach wie vor eines der beliebtesten Schimpfworte unter Jugendlichen. Kein Wunder, dass junge Lesben und Schwule an Orten, an denen sich Jugendliche treffen, ihre gleichgeschlechtliche Orientierung verbergen oder solche Orte meiden.

 

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