Einladung zur Arbeitstagung Inklusion – Bestandsaufnahme und Veränderungsbedarfe

Am Montag, 3. Juli 2017, veranstaltet die LAG JSA NRW in Essen eine Fachtagung mit dem Titel „Inklusion aus Sicht der Schul- und Jugendsozialarbeit. Eingeladen sind Fach- und Führungskräfte aus dem Arbeitsfeld der schulbezogenen Jugendsozialarbeit. Neben dem notwendigen Austausch über die Realitäten der inklusiven Schule sollen Perspektiven und Forderungen entwickelt werden, die die Rahmenbedingungen verbessern.

In den letzten Jahren ist die „Inklusion“ in NRW in den Schulen umgesetzt worden. Die Diskussionen über die Realisierung einer „inklusiven Schule“ sind dabei längst nicht abgeschlossen. Zeitgleich wurden Hauptschulen geschlossen (viele haben diesen Prozess noch nicht ganz abgeschlossen) und Sekundar- und Gesamtschulen neu aufgebaut. Die Veränderungen in der Schullandschaft sind groß. Die Angebote der schulbezogenen Jugendsozialarbeit (schulbezogene JSA, Projekte zur Vermeidung schulischen Scheiterns, Schulmüdenprojekte) haben diese Veränderungen begleitet, ohne selbst Einfluss nehmen zu können. Die Fachkräfte in diesen Angeboten haben viele Erfahrungen mit der Inklusion gemacht und sind Fachleute, um die Frage zu beantworten „was brauchen wir, damit soziale Arbeit an einer inklusiven Schule gelingt ?“ Die LAG JSA NRW lädt alle Fach- und Führungskräfte aus dem Arbeitsfeld der schulbezogenen Jugendsozialarbeit zu einer Arbeitstagung ein. Neben dem notwendigen Austausch über die Realitäten der inklusiven Schule, sollen Perspektiven und Forderungen entwickelt werden, die die Rahmenbedingungen verbessern. Weitere Informationen zu Inhalt und Anmeldung entnehmen Sie bitte der beigefügten Anlage.

  Fachtagung Inklusion (771,4 KiB, 428 hits)

Rückblick: LAG JSA NRW beim DJHT 2017

Unter dem Motto „22 Mio. Junge Chancen – gemeinsam.gesellschaft.gerecht.gestalten“ fand vom 28.-30. März in der Messe Düsseldorf der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag statt. Die LAG Jugendsozialarbeit NRW war mit einem Messestand auf der Aktionsfläche des Jugendministeriums NRW beteiligt. Das Fachpublikum und viele Besucher des DJHTs zeigten sich sehr interessiert an der Schriftenreihe „Kontext“ der LAG Jugendsozialarbeit. Aktuell und passend zur Thematik des Fachforums „Abgehängt – und nix zu machen? Wie ausgegrenzte junge Menschen die Jugendhilfe an ihre Grenzen bringen – und was man tun kann“ erschien in der Reihe Kontext #8 der Fachreader „zurzeit nicht erreichbar…? von denen wir mehr als 600 Exemplare verteilen konnten. Viele Gespräche und die gemeinsame Fachveranstaltung mit dem Paritätischen Gesamtverband hinterließen bei den Beteiligten der LAG JSA NRW einen sehr zufriedenstellenden Eindruck. Als Download stellen wir hier, die beim Fachforum gezeigten Filmbeiträge und die von Frau Prof. Dr. Reissig vom DJI und Frau Köhler von der FH Nürnberg vorgestellten PowerPointPräsentationen zur Verfügung.

170329_Juhitag2017_Reißig_Hoch(3)

DJI-Studie zu Straßenjugendlichen 2. Zwischenbericht

170329_Koehler_Präsentation_Weiterentwicklung der JSA_DJHT 2017

Videobeitrag: Ohne Wohnung keine Perspektive (Herne)

Videobeitrag: Mit Beratung, Bildung und Arbeit eine Perspektive entwickeln (Hamburg)

Videobeitrag: „STREET COLLEGE. Selbstbestimmt und partizipativ zum Hauptschulabschluss (BBR)“ (Berlin)

LAG Jugendsozialarbeit NRW mit eigenem Stand auf dem DJHT vertreten

Vom 28. bis 30. März 2017 findet in Düsseldorf der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag unter dem Motto „22 MIO.JUNGE CHANCEN – gemeinsam. gesellschaft. gerecht. gestalten“ statt.
Auf dem diesjährigen DJHT in Düsseldorf wird LAG JSA NRW mit einem eigenen Messestand (Halle 3, Aktionsfläche des MFKJKS NRW) vertreten sein. Außerdem veranstaltet die LAG JSA NRW gemeinsam mit dem Paritätischen Gesamtverband ein Fachforum „Abgehängt – und nix zu machen? Wie ausgegrenzte junge Menschen die Jugendhilfe an ihre Grenzen bringen – und was man tun kann“. Nähere Informationen zu dem Fachforum finden Sie unter https://express2.converia.de/frontend/index.php?page_id=2136&v=List&do=15&day=394&ses=34532#

Brandaktuell veröffentlicht die LAG JSA NRW passend zum Thema des Fachforums den Fachreader „zurzeit nicht erreichbar… ?“ über marginalisierte Jugendliche in der Jugendhilfe. Eine online-Version finden Sie auf der Homepage www.jugendsozialarbeit-nrw.de

„Junge Menschen am Rand“ – Fachtag am 17.11.2016

Ausgehend von ihrem gesetzlichen Auftrag hat Jugendsozialarbeit gerade dort einen Beitrag zu leisten, wo junge Menschen „zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind“ (§ 13 Abs. 1 SGB VIII). Insbesondere bei jungen Menschen, die sich in prekären Lebenslagen oder multiplen Problemlagen befinden, lässt sich feststellen, dass ein nicht unerheblicher Anteil von ihnen innerhalb der bisherigen Hilfestrukturen nur schwer oder überhaupt nicht mehr erreichbar ist. In der Folge bewegen sich die betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen nur noch teilweise oder gar nicht mehr innerhalb der regulären Erwerbs-, Bildungs- und Sozialsysteme.

Im Rahmen der Fachtagung „Junge Menschen am Rand“ lädt die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW (LAG JSA NRW) zu einem Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis der Jugendsozialarbeit ein, um die Situation sogenannter marginalisierter bzw. schwer erreichbarer junger Menschen zu beschreiben, zu erkennen und zu verstehen. Autoren aktueller Studien werden ihre wesentlichen Ergebnisse und Erkenntnisse zu der betroffenen Personengruppe präsentieren und in einer abschließenden Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der Landespolitik und der Praxis der Jugendsozialarbeit diskutieren.

Mit dieser Fachtagung möchte die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit in NRW die Auseinandersetzung über die notwendigen konzeptionellen, strukturellen und politischen Konsequenzen starten. Neben einer Beschäftigung mit den Fragen, warum bisherige Hilfsangebote nicht greifen, welche Lücken im Hilfesystem der Jugendsozialarbeit bestehen und wie sie geschlossen werden können, sollen insbesondere Ansätze für eine Weiterentwicklung der Jugendsozialarbeit in NRW im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung stehen.

  Junge Menschen am Rand - Ausschreibung (387,4 KiB, 864 hits)

Dokumentation Auftaktveranstaltung „NRW-Forum JUGEND STÄRKEN im Quartier“ in Gelsenkirchen am 24.11.2015

Mit 110 Teilnehmenden war die Veranstaltung bis auf den letzten Platz gefüllt. Für den Sprecherkreis des NRW Forums begrüßten Roger Kiel als kommunaler Vertreter vom Jugendamt der Stadt Dortmund und Reiner Mathes von der LAG Jugendsozialarbeit NRW für die Freien Träger die Anwesenden. Die 1. Bürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen, Frau Rudowitz wies in Ihrem Grußwort auf die Bedeutung der Förderung für die Arbeit mit entkoppelten jungen Menschen in Gelsenkirchen hin und dankte dem Bund dafür, dass er mit seinen Initiative im Bundes-ESF dies möglich mache. Frau Jansen vom BMFSFJ, in Vertretung von Frau Schulte-Beckhausen, gab einen Überblick des gegenwärtigen Umsetzungsstandes, erläuterte die Erkenntnis- und Ergebnisziele der Programmlinie, wies auf die Bedeutung der NRW-Standorte hin, führte erste durchgeführte Beispiele von Mikroprojekten an und lud die NRW-Projektträger dazu ein, an den begleitenden Werkstattgesprächen teilzunehmen und für den weiteren Verlauf auch zu bearbeitende Themenwünsche anzumelden. Herr Tillmann vom DJI stellte in einem interessanten Beitrag die Ergebnisse der von der Vodafon-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie „Entkoppelt vom System – Jugendliche am Übergang ins junge Erwachsenenalter und Herauforderungen für Jugendhilfestrukturen“ vor.

Die Beiträge von Frau Jansen und Herrn Tillmann, sowie ein Handout zum Beitrag vom DJI und eine Übersicht der NRW-Standorte im Programmfinden Sie unten als Download.

  JUSTiQ-Standorte mit jmd2start (147,1 KiB, 495 hits)

  Ablaufplan (88,2 KiB, 885 hits)

  Einladung (137,4 KiB, 256 hits)

  Handout Tillmann (418,5 KiB, 962 hits)

  JUSTiQ Präsentation (1,8 MiB, 465 hits)

  Präsentation "Entkoppelt vom System" (unknown, 3 hits)

  Studie "Entkoppelt vom System" (2,3 MiB, 470 hits)

Die drei Workshops werden nach Fertigstellung der Protokolle ebenfalls in den nächsten Tagen hier dokumentiert.

Fachtagung „jung, geflüchtet, über 18“

Was brauchen junge Flüchtlinge wirklich? Was sind ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse? Welche Aufgaben haben Kommunen und Kreise bei der Unterbringung und Begleitung junger Flüchtlinge? Welche (gesetzlichen) Rahmenbedingungen gilt es zu beachten? Und: Wie können die Träger und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit ihr Know how in der Begleitung benachteiligter junger Menschen gerade für diese Zielgruppe einbringen?

Die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW lässt am 22. Oktober 2015 im Rahmen der Fachtagung „jung, geflüchtet, über 18“ die Betroffenen zu Wort kommen: Flüchtlinge mit ihren Bedürfnissen und Wünschen, Kommunen mit ihren Aufgaben und Herausforderungen. Wir richten unseren Blick auf die jugendhilferechtlichen sowie die sozial-, ausländer- und asylrechtlichen Rahmenbedingungen. Die Vorstellung verschiedener Good-Practice-Beispiele beim „Markt der Möglichkeiten“ dient der Information und dem Austausch.

Fachtagung „Der erste Augenblick entscheidet?! Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kompetent aufnehmen und Qualität fördern“

Unter diesem Titel veranstaltet die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege auch in diesem Jahr am Freitag, den 23.10.2015 von 10.00 – 16.00 Uhr in Düsseldorf einen

Kinder und Jugendliche, die aus ihren Herkunftsländern ohne Begleitung nach Deutschland kommen, bedürfen des besonderen staatlichen Schutzes. Sie haben häufig  Schreckliches erlebt, sind oft traumatisiert und stark belastet. Die geplante bundes- und auch landesweite Verteilung der jungen Flüchtlinge bedeutet, dass die Aufnahme und Förderung auch durch die Jugendämter erfolgen wird, die bisher über keine oder kaum Erfahrungen im Umgang mit dieser Zielgruppe verfügen. Die Freie Wohlfahrtspflege befürchtet, dass vor diesem Hintergrund strukturelle Disparitäten, unterschiedliche Standards und Vorgehensweisen auf dem Rücken junger Menschen ausgetragen werden, die fachliches Wissen, Zuverlässigkeit, Förderung, Beteiligung und Schutz brauchen. Der Fachtag hat die Ziele

  • einheitliche fachliche Standards zur Aufnahme, Betreuung und Versorgung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zu formulieren,
  • die Handreichung zum „Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen“ entsprechend weiter zu entwickeln und
  • gelingende Kooperationen der Akteure aus den unterschiedlichen Handlungsfeldern zu fördern.

Nähere Informationen und die Hinweise zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem anhängenden Flyer.

„Spätstarter ohne Stütze?“ – Gefährdete Jugendliche und Heranwachsende zwischen den Hilfesystemen

Die am 18. November 2013 in Münster stattfindende Fachtagung der DVJJ-Regionalgruppen in NRW, zusammen mit den beiden Landschaftsverbänden und der Stadt Münster, geht der Frage nach, welche staatlichen Hilfeleistungen für gefährdete Jugendliche und Heranwachsende zugänglich sind und inwieweit diese wirksame Hilfeleistungen darstellen, die an die Lebenswelten der jungen Menschen anschlussfähig sind. Gerade an der Schnittstelle zwischen Jugendhilfe, Grundsicherung und Arbeitsförderung werden in der Fachpraxis erhebliche Probleme ausgemacht.

Die Münsteraner Längsschnittstudie zum delinquenten Verhalten junger Menschen im Lebenslauf identifiziert eine markante Gruppe von Heranwachsenden. Diese macht vor allem dadurch auf sich aufmerksam, dass die hier zusammengefassten jungen Menschen, als sogenannte „späte Starter“, in einem relativ hohen Lebensalter erstmals mit erheblichen Straftaten in Erscheinung treten. Dieses empirisch erhärtete Phänomen wirft grundsätzliche Fragen auf, da junge Menschen, die überdurchschnittliche delinquente Verhaltensweisen zeigen, üblicherweise schon in früheren Lebensphasen auffällig sind.

Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nur online möglich. Den Flyer mit entsprechenden Hinweisen finden Sie -> hier.

„Irren ist menschlich“: Arbeitstagung zu psychischen Störungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Fachkräfte der Jugendsozialarbeit klagen zunehmend über schwieriger werdende Jugendliche – über Jugendliche mit psychischen Auffälligkeiten. Gleichzeitig bemerken sie eine große Ratlosigkeit ihrerseits, was und wie sie diese Jugendlichen im Handlungsfeld Übergang Schule – Beruf erreichen können.

In dieser zweitägigen Fachveranstaltung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes vom 06.-07.11.2013 werden die Teilnehmenden unter anderem verschiedene Formen psychischer Störungen kennenlernen. Sie erfahren, was bei verschiedenen Störungsbildern zu beachten ist, wie mit suizidgefährdeten Teilnehmenden umgegangen werden sollte, welche unterstützenden Anlaufstellen im Gemeinwesen (weiter)helfen können und wie eine konstruktive Gesprächsführung mit an einer psychischen Störung leidenden Teilnehmenden aussehen kann. Gelernt wird an der Analyse von vorgegebenen oder selbst mit gebrachten Einzelfallbeispielen. Aufgrund ihrer Form ist die Veranstaltung auf maximal 30 Teilnehmende begrenzt.

Ausschreibung ->hier

Anmeldung ->hier