Zwischenauswertung „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ in NRW

Der diesjährige Fachtag des „NRW Forum Jugend stärken im Quartier“ stand unter guten Vorzeichen, wurde doch kurz zuvor der Aufruf für die kommende Förderphase ab 2019 versendet.

Inhaltliche Schwerpunkte bildeten die vielschichtigen Herausforderungen der Lebensphase Jugend – eingeleitet mit Auszügen des 15. Kinder und Jugendberichts – und die damit verbundenen Herausforderungen in der Ansprache und den sozialraumorientierten Angeboten der NRW Standorte „Jugend stärken im Quartier“. Brücken wurden aus der Forschung in die Förder- und Verwaltungspraxis sowie in eine Vielzahl erfolgreicher Angebotsformen geschlagen.

  Präsentation BMFSFJ (190,0 KiB, 169 hits)

  Präsentation DJI (903,0 KiB, 155 hits)

  Präsentation Umsetzung Kreis Olpe (1,1 MiB, 129 hits)

  Präsentation Stadt Krefeld (1,5 MiB, 129 hits)

Impressionen „Rausgeflogen und kein Dach über´m Kopf“

Über 100 teilnehmende Fachkräfte aus Jugendsozialarbeit, Streetwork und Notschlafstellen setzten sich heute in Essen mit der Situation junger wohnungsloser Menschen in NRW auseinander. Zwei Drittel der Straßenjugendlichen sind männlich, auch wenn im Alter bis etwa 19 Jahren mehr Mädchen und junge Frauen wohnungslos sind oder auf der Straße leben. Außerdem war in aktuellen Studien kein großer Unterschied zwischen städtischen und ländlichen Regionen festzustellen, so Prof. Dr. Birgit Reißig vom DJI.

Nach einem Expertengespräch mit Vertreter_innen aus Notschlafstellen in Bochum, Dortmund und Essen vertieften die Teilnehmenden in drei Workshops verschiedene Aspekte der Arbeit mit wohnungslosen jungen Menschen.

Hier die ersten Impressionen der heutigen Tagung. In Kürze werden wir hier die Tagungsdokumentation und weiterführende Links zur Verfügung stellen.

 

Zwischenbilanz JUGEND STÄRKEN im Quartier

Seit 2015 arbeiten mehr als vierzig Kommunen und Landkreise in NRW gemeinsam mit freien Trägern der Jugendsozialarbeit vor Ort an den Zielen des Bundesvorhabens JUGEND STÄRKEN im Quartier. Auch wenn administrativ im Alltagshandeln an vielen Standorten Schwierigkeiten auftraten, ist in der fachlichen Umsetzung und in der Wirkung vor Ort durch die Akteure für und mit den Jugendlichen Vieles erreicht worden.

Die Fortsetzung der Programmlinie ist inzwischen beschlossen – ein guter Zeitpunkt, um eine Zwischenbilanz zu ziehen, gute Praxis aus NRW zu präsentieren und in Workshops Ideen und Vorhaben für die zweite Förderphase zu sammeln, zu diskutieren und uns auszutauschen.

Das Netzwerk NRW-Forum JUGEND STÄRKEN im Quartier lädt daher in Kooperation mit der LAG Jugendsozialarbeit NRW für Mittwoch, 28.02.2018 von 09:30-16:00 Uhr zu einem Fachtag in den Wissenschaftspark Gelsenkirchen ein.

Alle weiteren Hinweise sowie die Anmeldung stehen unten zum Download zur Verfügung.

  Anmeldung (389,8 KiB, 252 hits)

  Einladung (136,8 KiB, 287 hits)

  Ablaufplan (89,0 KiB, 312 hits)

Fachtag „Situation wohnungsloser junger Menschen in NRW. (R)ausgeflogen und jetzt ohne Dach über’m Kopf!?“ am 06.02.2018 in Essen

Junge Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben, sind alles andere als ein seltenes Phänomen. Die Situation dieser jungen Menschen ist oftmals auf den ersten Blick nicht leicht ersichtlich. Sie haben zwar keinen festen Wohnsitz, leben aber auch nicht zwangsläufig auf der Straße, sondern finden irgendwo einen Schlafplatz – zum Beispiel bei Freunden oder Bekannten. Mit einem Fachtag möchten wir nicht nur auf die Situation vieler wohnungsloser junger Menschen in NRW aufmerksam machen. Die LAG Jugendsozialarbeit NRW und die LAG Streetwork NRW laden Sie mit interessanten Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis zu einem lebendigen Fachdialog ein: Worauf es ankommt, um wohnungslose junge Menschen zu erreichen, was es an Rahmenbedingungen braucht, um bedarfsorientiert arbeiten zu können und welche Hindernisse und Stolpersteine gerade an den Schnittstellen der relevanten Rechtskreise warten. Zu diesen und weiteren Schwerpunkten stehen erfahrene Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis Rede und Antwort. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit einem Infomarkt, Fachbeiträgen und drei Praxis-Fachforen. Weitere Informationen zu Inhalt und Anmeldeverfahren entnehmen Sie dem Flyer.

180206_Flyer_Fachtag Wohnungslose junge Menschen_LAG JSA

 

 

Dokumentation Fachtagung „Inklusion aus Sicht der Schul- und Jugendsozialarbeit“

Hier finden Sie folgende Unterlagen zur Dokumentation der Fachtagung, die mit ca. 50 Teilnehmenden am 3. Juli 2017 in der Zeche Carl in Essen durchgeführt wurde:

  Präsentation "Mission Inklusion" (338,3 KiB, 141 hits)

  Abschrift Wandzeitung (56,6 KiB, 91 hits)

  Einladung (771,4 KiB, 86 hits)

  Ablauf (41,5 KiB, 198 hits)

 

Einladung zur Arbeitstagung Inklusion – Bestandsaufnahme und Veränderungsbedarfe

Am Montag, 3. Juli 2017, veranstaltet die LAG JSA NRW in Essen eine Fachtagung mit dem Titel „Inklusion aus Sicht der Schul- und Jugendsozialarbeit. Eingeladen sind Fach- und Führungskräfte aus dem Arbeitsfeld der schulbezogenen Jugendsozialarbeit. Neben dem notwendigen Austausch über die Realitäten der inklusiven Schule sollen Perspektiven und Forderungen entwickelt werden, die die Rahmenbedingungen verbessern.

In den letzten Jahren ist die „Inklusion“ in NRW in den Schulen umgesetzt worden. Die Diskussionen über die Realisierung einer „inklusiven Schule“ sind dabei längst nicht abgeschlossen. Zeitgleich wurden Hauptschulen geschlossen (viele haben diesen Prozess noch nicht ganz abgeschlossen) und Sekundar- und Gesamtschulen neu aufgebaut. Die Veränderungen in der Schullandschaft sind groß. Die Angebote der schulbezogenen Jugendsozialarbeit (schulbezogene JSA, Projekte zur Vermeidung schulischen Scheiterns, Schulmüdenprojekte) haben diese Veränderungen begleitet, ohne selbst Einfluss nehmen zu können. Die Fachkräfte in diesen Angeboten haben viele Erfahrungen mit der Inklusion gemacht und sind Fachleute, um die Frage zu beantworten „was brauchen wir, damit soziale Arbeit an einer inklusiven Schule gelingt ?“ Die LAG JSA NRW lädt alle Fach- und Führungskräfte aus dem Arbeitsfeld der schulbezogenen Jugendsozialarbeit zu einer Arbeitstagung ein. Neben dem notwendigen Austausch über die Realitäten der inklusiven Schule, sollen Perspektiven und Forderungen entwickelt werden, die die Rahmenbedingungen verbessern. Weitere Informationen zu Inhalt und Anmeldung entnehmen Sie bitte der beigefügten Anlage.

  Fachtagung Inklusion (771,4 KiB, 292 hits)

Rückblick: LAG JSA NRW beim DJHT 2017

Unter dem Motto „22 Mio. Junge Chancen – gemeinsam.gesellschaft.gerecht.gestalten“ fand vom 28.-30. März in der Messe Düsseldorf der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag statt. Die LAG Jugendsozialarbeit NRW war mit einem Messestand auf der Aktionsfläche des Jugendministeriums NRW beteiligt. Das Fachpublikum und viele Besucher des DJHTs zeigten sich sehr interessiert an der Schriftenreihe „Kontext“ der LAG Jugendsozialarbeit. Aktuell und passend zur Thematik des Fachforums „Abgehängt – und nix zu machen? Wie ausgegrenzte junge Menschen die Jugendhilfe an ihre Grenzen bringen – und was man tun kann“ erschien in der Reihe Kontext #8 der Fachreader „zurzeit nicht erreichbar…? von denen wir mehr als 600 Exemplare verteilen konnten. Viele Gespräche und die gemeinsame Fachveranstaltung mit dem Paritätischen Gesamtverband hinterließen bei den Beteiligten der LAG JSA NRW einen sehr zufriedenstellenden Eindruck. Als Download stellen wir hier, die beim Fachforum gezeigten Filmbeiträge und die von Frau Prof. Dr. Reissig vom DJI und Frau Köhler von der FH Nürnberg vorgestellten PowerPointPräsentationen zur Verfügung.

170329_Juhitag2017_Reißig_Hoch(3)

DJI-Studie zu Straßenjugendlichen 2. Zwischenbericht

170329_Koehler_Präsentation_Weiterentwicklung der JSA_DJHT 2017

Videobeitrag: Ohne Wohnung keine Perspektive (Herne)

Videobeitrag: Mit Beratung, Bildung und Arbeit eine Perspektive entwickeln (Hamburg)

Videobeitrag: „STREET COLLEGE. Selbstbestimmt und partizipativ zum Hauptschulabschluss (BBR)“ (Berlin)

LAG Jugendsozialarbeit NRW mit eigenem Stand auf dem DJHT vertreten

Vom 28. bis 30. März 2017 findet in Düsseldorf der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag unter dem Motto „22 MIO.JUNGE CHANCEN – gemeinsam. gesellschaft. gerecht. gestalten“ statt.
Auf dem diesjährigen DJHT in Düsseldorf wird LAG JSA NRW mit einem eigenen Messestand (Halle 3, Aktionsfläche des MFKJKS NRW) vertreten sein. Außerdem veranstaltet die LAG JSA NRW gemeinsam mit dem Paritätischen Gesamtverband ein Fachforum „Abgehängt – und nix zu machen? Wie ausgegrenzte junge Menschen die Jugendhilfe an ihre Grenzen bringen – und was man tun kann“. Nähere Informationen zu dem Fachforum finden Sie unter https://express2.converia.de/frontend/index.php?page_id=2136&v=List&do=15&day=394&ses=34532#

Brandaktuell veröffentlicht die LAG JSA NRW passend zum Thema des Fachforums den Fachreader „zurzeit nicht erreichbar… ?“ über marginalisierte Jugendliche in der Jugendhilfe. Eine online-Version finden Sie auf der Homepage www.jugendsozialarbeit-nrw.de

„Junge Menschen am Rand“ – Fachtag am 17.11.2016

Ausgehend von ihrem gesetzlichen Auftrag hat Jugendsozialarbeit gerade dort einen Beitrag zu leisten, wo junge Menschen „zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind“ (§ 13 Abs. 1 SGB VIII). Insbesondere bei jungen Menschen, die sich in prekären Lebenslagen oder multiplen Problemlagen befinden, lässt sich feststellen, dass ein nicht unerheblicher Anteil von ihnen innerhalb der bisherigen Hilfestrukturen nur schwer oder überhaupt nicht mehr erreichbar ist. In der Folge bewegen sich die betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen nur noch teilweise oder gar nicht mehr innerhalb der regulären Erwerbs-, Bildungs- und Sozialsysteme.

Im Rahmen der Fachtagung „Junge Menschen am Rand“ lädt die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW (LAG JSA NRW) zu einem Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis der Jugendsozialarbeit ein, um die Situation sogenannter marginalisierter bzw. schwer erreichbarer junger Menschen zu beschreiben, zu erkennen und zu verstehen. Autoren aktueller Studien werden ihre wesentlichen Ergebnisse und Erkenntnisse zu der betroffenen Personengruppe präsentieren und in einer abschließenden Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der Landespolitik und der Praxis der Jugendsozialarbeit diskutieren.

Mit dieser Fachtagung möchte die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit in NRW die Auseinandersetzung über die notwendigen konzeptionellen, strukturellen und politischen Konsequenzen starten. Neben einer Beschäftigung mit den Fragen, warum bisherige Hilfsangebote nicht greifen, welche Lücken im Hilfesystem der Jugendsozialarbeit bestehen und wie sie geschlossen werden können, sollen insbesondere Ansätze für eine Weiterentwicklung der Jugendsozialarbeit in NRW im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung stehen.

  Junge Menschen am Rand - Ausschreibung (387,4 KiB, 728 hits)

Dokumentation Auftaktveranstaltung „NRW-Forum JUGEND STÄRKEN im Quartier“ in Gelsenkirchen am 24.11.2015

Mit 110 Teilnehmenden war die Veranstaltung bis auf den letzten Platz gefüllt. Für den Sprecherkreis des NRW Forums begrüßten Roger Kiel als kommunaler Vertreter vom Jugendamt der Stadt Dortmund und Reiner Mathes von der LAG Jugendsozialarbeit NRW für die Freien Träger die Anwesenden. Die 1. Bürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen, Frau Rudowitz wies in Ihrem Grußwort auf die Bedeutung der Förderung für die Arbeit mit entkoppelten jungen Menschen in Gelsenkirchen hin und dankte dem Bund dafür, dass er mit seinen Initiative im Bundes-ESF dies möglich mache. Frau Jansen vom BMFSFJ, in Vertretung von Frau Schulte-Beckhausen, gab einen Überblick des gegenwärtigen Umsetzungsstandes, erläuterte die Erkenntnis- und Ergebnisziele der Programmlinie, wies auf die Bedeutung der NRW-Standorte hin, führte erste durchgeführte Beispiele von Mikroprojekten an und lud die NRW-Projektträger dazu ein, an den begleitenden Werkstattgesprächen teilzunehmen und für den weiteren Verlauf auch zu bearbeitende Themenwünsche anzumelden. Herr Tillmann vom DJI stellte in einem interessanten Beitrag die Ergebnisse der von der Vodafon-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie „Entkoppelt vom System – Jugendliche am Übergang ins junge Erwachsenenalter und Herauforderungen für Jugendhilfestrukturen“ vor.

Die Beiträge von Frau Jansen und Herrn Tillmann, sowie ein Handout zum Beitrag vom DJI und eine Übersicht der NRW-Standorte im Programmfinden Sie unten als Download.

  JUSTiQ-Standorte mit jmd2start (147,1 KiB, 345 hits)

  Ablaufplan (88,2 KiB, 601 hits)

  Einladung (137,4 KiB, 157 hits)

  Handout Tillmann (418,5 KiB, 660 hits)

  JUSTiQ Präsentation (1,8 MiB, 373 hits)

  Präsentation "Entkoppelt vom System" (unknown, 3 hits)

  Studie "Entkoppelt vom System" (2,3 MiB, 363 hits)

Die drei Workshops werden nach Fertigstellung der Protokolle ebenfalls in den nächsten Tagen hier dokumentiert.