„Gleiche Rechte für alle Kinder!“ Appell zum Weltkindertag 2019

Zum Anlass des Weltkindertages am 20. September fordert die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge, dass das Recht auf Gleichbehandlung für jedes Kind gilt. Kein Kind darf benachteiligt werden, sei es wegen seines Geschlechts, seiner Herkunft und Abstammung, seiner Staatsbürgerschaft, seiner Sprache oder Religion, seiner Hautfarbe, aufgrund einer Behinderung, wegen seiner politischen Ansichten oder aus anderen Gründen (Artikel 2, UN-Kinderrechtskonvention).

Appell Weltkindertag 2019_Aktionsgemeinschaft

 

4. Fußball-Kulturtage NRW

Die Überschneidung der zwei Welten Kultur und Fußball nutzen die 15 sozialpädagogischen Fanprojekte sowie die angeschlossene Fachstelle der Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte NRW (LAG) und präsentieren jährlich in der Länderspielpause im Oktober die landesweiten Fussball- Kulturtage NRW.

Präsentiert wird ein vielfältiges Programm zwischen Kinoleinwand, Lesungen, Diskussionen und Stadterkundung. Angesprochen werden bewusst nicht nur eingefleischte Fußballfans, sondern ein möglich breites Publikum. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. weiterlesen…

SAVE THE DATE Fachtag #Jugendsozialarbeit 4.0 am 10.12.2019 in der WERK°STADT Witten

Digitalisierung ist weit mehr als nur der Einsatz neuer Technologien. Wir müssen uns vor allem fragen, wie wir die digitale Welt (mit-)gestalten wollen und können. Digitalisierung sollte uns keine Angst machen, auch wenn die aktuellen Diskussionen um Substituierbarkeit und Wegfall von Berufen diese oft suggeriert.

Digitalisierung führt in jedem Fall zu einer veränderten Bedeutung von Kompetenzen wie Selbständigkeit, Flexibilität, Lernbereitschaft oder Kommunikationsstärke. Wie wirken sich die konkreten Veränderungen auf die Arbeitswelt und unser gesellschaftliches Zusammenleben aus? Wie können junge, sozial benachteiligte Menschen unter diesen veränderten Rahmenbedingungen ihren Platz in der Gesellschaft finden und den Einstieg in Arbeit, Ausbildung und Beruf meistern? Und –  Wie kann die Jugendsozialarbeit junge Menschen auch in der Lebenswelt 4.0 weiter unterstützen?

Digitalisierung geht uns alle an! Deshalb wollen wir gemeinsam mit Jugendlichen und Fachkräften diskutieren, wie #Jugendsozialarbeit 4.0 aussehen kann. In Foren und Workshops und einer kleinen Ausstellermesse diskutieren wir gemeinsam über die Fragen der Digitalisierung und der Lebens- und Arbeitswelt von morgen. Die LAG Jugendsozialarbeit lädt am 10.12.2019 zu einer spannenden und lebendigen Veranstaltung rund um das Thema Digitalisierung ein. Kommen sollten Sie im Tandem: Jugendliche und Fachkräfte aus Einrichtungen der Jugendsozialarbeit in NRW. Mehr erfahren Sie in Kürze.

Projektförderung 2019

Das Jugendministerium bietet auch im kommenden Jahr die Möglichkeit, Projekte aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans NRW zu finanzieren. Die entsprechenden Aufrufe zur Einreichung von Projektanträgen wurden auf den Internetseiten der NRW-Landesjugendämter veröffentlicht.

Anträge sollen bis zum 10. Januar 2019 beim jeweils zuständigen Landesjugendamt eingereicht werden. Später eingereichte Anträge werden nachrangig behandelt.
Die Antragsunterlagen für Einrichtungen im Bereich des LVR finden Sie in Kürze >hier.
Die Antragsunterlagen für Einrichtungen im Bereich des LWL finden Sie >hier.


Identität_en: Fachtag am 23.11.2018

Der Fachtag der NRW-Fachberatungsstelle „gerne anders!“ möchte Orientierung bieten und Gelegenheit geben, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Kontext von Identitätsbildung zu diskutieren. Im Zentrum von wissenschaftlichen Inputs und Diskussionen steht die Frage, wie Jugendarbeit / Jugendhilfe junge Menschen (auch LSBTI*) sowie den Abbau sexueller und geschlechtlicher Vorurteile bei Jugendlichen unterstützen kann.

Die scheinbar wachsenden Differenzierungen und zunehmenden Selbstdefinitionen nicht-heteronormativ-lebender Menschen lösen Irritationen, Unsicherheiten, Ängste und manchmal sogar Widerstände aus. Zugleich machen sie gesellschaftliche Vielfalt von sexuellen und geschlechtlichen Identität_en sichtbar, benennbar und damit verstehbar. Gerade für junge Menschen, bietet diese (neue) Vielfalt scheinbar ganz neue Möglichkeitenmder Identitätsbildung und -inszenierung, allerdings auch das Potential für Verwirrung, Orientierungslosigkeit und Missverständnisse. Fachkräfte der Jugendhilfe müssen und möchten junge Menschen verstehen, um sie bei ihrer Suche und Identitätsbildung unterstützen zu können. 

LAG JSA NRW nimmt Stellung zur Digitalstrategie der Landesregierung

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat ihren Entwurf einer Strategie für das digitale NRW vorgelegt. Im Rahmen eines Online-Beteiligungsverfahrens war es möglich, hierzu Kommentare und Stellungnahmen abzugeben.

Die Strategie für ein digitales Nordrhein-Westfalen steht unter der Überschrift „Teilhabe ermöglichen – Chancen eröffnen“. Vor diesem Hintergrund hat die LAG JSA NRW sich vor allem mit Blick auf die Teilhabemöglichkeiten sozial benachteiligter und individuell beeinträchtigter junger Menschen mit der Digitalstrategie auseinandergesetzt.

Das Recht auf Bildung gilt überall!

Appell der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge zum Weltkindertag

 Mit dem Förderprogramm „Integration junger Geflüchteter durch Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit“ fördert das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW seit dem Jahr 2016 verstärkt den Zugang zu Angeboten der Jugend(sozial)arbeit für junge Menschen mit Fluchthintergrund. Mit niedrigschwelligen Freizeitangeboten zur Förderung des Spracherwerbs und der Sozialkompetenzen wurde das Fundament zur Integration von jungen Geflüchteten gelegt.

Getrübt wird diese positive Entwicklung dadurch, dass mehr als 1.000 Kindern und Jugendlichen in den Landesunterkünften das Recht auf Bildung und damit ihr Schulbesuch monate-, teils jahrelang vorenthalten wird. Die Aktionsgemeinschaft fordert, wie bereits 2017, die Schulpflicht von Anfang an und ein Ende solcher Verstöße gegen die UN-Kinderrechtskonvention. Zudem werden außerschulische Bildungsangebote noch zu selten in den Alltag der Aufnahmeeinrichtungen miteinbezogen. „Dass in Nordrhein-Westfalen die Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher gelingen kann, zeigt der Beitrag der Jugendarbeit in aller Deutlichkeit. Trotz dieser Erfolge können wir nicht über die Lage der Kinder und Jugendlichen in den Landesunterkünften hinwegsehen. Hier wird das Kinderrecht auf Bildung missachtet.“, erklärt Ilka Brambrink, Sprecherin der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW. 

Die Landesregierung darf nicht nachlassen, in die Bildung aller Geflüchteter von Anfang an zu investieren und diese systematisch weiterzuentwickeln. Es fehlen Strategien, die Lücken in den Bildungsbiographien Geflüchteter zu überbrücken. Als Zusammenschluss von Trägern der außerschulischen Bildungsarbeit sind wir gerne bereit, unsere Expertise für die Entwicklung geeigneter Maßnahmen einzubringen.

Auf der Straße zuhause?!

Unter diesem Motto macht die LAG Streetwork/Mobile Jugendarbeit vom 17.09. – 21.09.18 NRW-weit auf Problemlagen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufmerksam, die den öffentlichen Raum für Treffen mit anderen Jugendlichen in ihrer Freizeitnutzen oder sogar ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben. Die Initiatoren möchten mit der Aktion darauf aufmerksam machen, dass in den Innenstädten und Ortskernen in NRW immer weniger Freiräume für jugendliche Aktivitäten zu finden sind. Vor dem Hintergrund, dass jugendtypische Nutzung als störend empfunden wird, werden viele öffentliche Orte zunehmend reglementiert und Jugendliche und junge Erwachsene vertrieben.

Trotzdem bleiben öffentliche Plätze für Jugendliche wichtige Freizeitorte, an denen sie sich mit ihren Freunden treffen und als Clique Zeit verbringen können.

Neben dieser Nutzung als Freizeitort gibt es aber auch zunehmend Jugendliche und junge Erwachsene, für die der öffentliche Raum tatsächlich Lebensraum ist. Wohnungs- und Obdachlosigkeit ist in dieser Bevölkerungsgruppe ein steigendes Problem. Es fehlen Unterbringungsmöglichkeiten und bezahlbarer Wohnraum, um akute Wohnungs- oder Obdachlosigkeit kurzfristig zu beseitigen.

Bei der Aktionswoche informieren die Fachkräfte an den jeweiligen Infoständen auch über ihre eigene Arbeit vor Ort und stellen das Netzwerk der LAG Streetwork/Mobile Jugendarbeit NRW e.V. vor.

Vorgezogene Antragstellung 2019

Für Gedenkstättenfahrten und Angebote im Rahmen der internationalen Jugendarbeit, die im 1. Halbjahr 2019 stattfinden sollen, rufen die Landesjugendämter zur vorzeitigen Antragstellung auf. Anträge sollten bis zum 15. Oktober 2018 gestellt werden, allerdings ist dieses Datum keine Ausschluss-Frist.

Die entsprechenden Antragsunterlagen finden Sie

>hier für den LVR
>hier für den LWL.

Sonderprogramm „Digitale Modernisierung“ des Landes NRW

Das NRW-Jugendministerium fördert die Sanierung und „digitale Modernisierung“ in Einrichtungen der Jugendsozialarbeit und Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Vor allem zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur in diesen Einrichtungen stellt das Land in 2018 Fördermittel in Höhe von vier Millionen Euro zur Verfügung.

Anträge können bis 01. Oktober 2018 beim jeweils zuständigen Landesjugendamt eingereicht werden. 

Unterlagen LVR
Unterlagen LWL