Projektförderung 2018

Mit Stichtag 10. Januar 2018 ruft das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW (MKFFI NRW) zur Einreichung von Projektanträgen zur Förderung von Angeboten nach dem KJFP NRW im Haushaltsjahr 2018 auf. Bei dem genannten Stichtag handelt es sich nicht um eine Ausschlussfrist. Später eingehende Anträge werden nachrangig bearbeitet.

Antragsformulare für Einrichtungen im Bereich des LVR finden Sie in Kürze >hier.

Antragsformulare für Einrichtungen im Bereich des LWL finden Sie in Kürze >hier.

Schule für Alle und von Anfang an!

Flüchtlingsrat NRW übergibt Forderungspapier an neue NRW-Landesregierung

In den Aufnahmeeinrichtungen des Landes NRW greift – nach geltender Gesetzeslage – keine Schulpflicht. Ein Anspruch auf regulären Schulbesuch besteht in Nordrhein-Westfalen erst nach Zuweisung zu einer Kommune. Damit bleiben immer mehr Flüchtlinge über einen immer längeren Zeitraum von der Schule ausgeschlossen.  In einem Forderungspapier zur Beschulung von Kindern und Jugendlichen in den Landesaufnahmeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen appellieren der Flüchtlingsrat NRW e.V. und 11 weitere Institutionen an die Landesregierung, u.a. die LAG Jugendsozialarbeit NRW, Beschulung von Anfang an zu gewährleisten.  Die Hauptforderungen sind:

  • Gesetzesanpassung: Schulpflicht ab Aufnahme in der Landesaufnahmeeinrichtung
  • Beschulung zeitnah in regulären Schulen
  • Beschulung durch qualifiziertes Lehrpersonal in den Landesaufnahmeeinrichtungen, während ein Schulplatz an einer regulären Schule gefunden wird
  • zügige kommunale Zuweisung
  • kommunale Zuweisung vorrangig in die Kommunen, in der die Kinder und Jugendlichen noch während der Unterbringungen in den Landesaufnahmeeinrichtungen zur Schule gehen

Die Landesregierung NRW ist gefordert, jetzt zu handeln, um Langzeitfolgen sowohl für die Betroffenen als auch für die Aufnahmegesellschaft zu vermeiden. In der Anlage die Pressemitteilung des Flüchtlingsrates und das Forderungspapier

170829_Forderungspapier zur Beschulung in Landesaufnahmeeinrichtungen

170828_Pressemitteilung_Forderungspapier_-Schule_fuer_Alle_und_von_Anfang_an

Einladung zur Arbeitstagung Inklusion – Bestandsaufnahme und Veränderungsbedarfe

Am Montag, 3. Juli 2017, veranstaltet die LAG JSA NRW in Essen eine Fachtagung mit dem Titel „Inklusion aus Sicht der Schul- und Jugendsozialarbeit. Eingeladen sind Fach- und Führungskräfte aus dem Arbeitsfeld der schulbezogenen Jugendsozialarbeit. Neben dem notwendigen Austausch über die Realitäten der inklusiven Schule sollen Perspektiven und Forderungen entwickelt werden, die die Rahmenbedingungen verbessern.

In den letzten Jahren ist die „Inklusion“ in NRW in den Schulen umgesetzt worden. Die Diskussionen über die Realisierung einer „inklusiven Schule“ sind dabei längst nicht abgeschlossen. Zeitgleich wurden Hauptschulen geschlossen (viele haben diesen Prozess noch nicht ganz abgeschlossen) und Sekundar- und Gesamtschulen neu aufgebaut. Die Veränderungen in der Schullandschaft sind groß. Die Angebote der schulbezogenen Jugendsozialarbeit (schulbezogene JSA, Projekte zur Vermeidung schulischen Scheiterns, Schulmüdenprojekte) haben diese Veränderungen begleitet, ohne selbst Einfluss nehmen zu können. Die Fachkräfte in diesen Angeboten haben viele Erfahrungen mit der Inklusion gemacht und sind Fachleute, um die Frage zu beantworten „was brauchen wir, damit soziale Arbeit an einer inklusiven Schule gelingt ?“ Die LAG JSA NRW lädt alle Fach- und Führungskräfte aus dem Arbeitsfeld der schulbezogenen Jugendsozialarbeit zu einer Arbeitstagung ein. Neben dem notwendigen Austausch über die Realitäten der inklusiven Schule, sollen Perspektiven und Forderungen entwickelt werden, die die Rahmenbedingungen verbessern. Weitere Informationen zu Inhalt und Anmeldung entnehmen Sie bitte der beigefügten Anlage.

  Fachtagung Inklusion (771,4 KiB, 425 hits)

Rückblick: LAG JSA NRW beim DJHT 2017

Unter dem Motto „22 Mio. Junge Chancen – gemeinsam.gesellschaft.gerecht.gestalten“ fand vom 28.-30. März in der Messe Düsseldorf der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag statt. Die LAG Jugendsozialarbeit NRW war mit einem Messestand auf der Aktionsfläche des Jugendministeriums NRW beteiligt. Das Fachpublikum und viele Besucher des DJHTs zeigten sich sehr interessiert an der Schriftenreihe „Kontext“ der LAG Jugendsozialarbeit. Aktuell und passend zur Thematik des Fachforums „Abgehängt – und nix zu machen? Wie ausgegrenzte junge Menschen die Jugendhilfe an ihre Grenzen bringen – und was man tun kann“ erschien in der Reihe Kontext #8 der Fachreader „zurzeit nicht erreichbar…? von denen wir mehr als 600 Exemplare verteilen konnten. Viele Gespräche und die gemeinsame Fachveranstaltung mit dem Paritätischen Gesamtverband hinterließen bei den Beteiligten der LAG JSA NRW einen sehr zufriedenstellenden Eindruck. Als Download stellen wir hier, die beim Fachforum gezeigten Filmbeiträge und die von Frau Prof. Dr. Reissig vom DJI und Frau Köhler von der FH Nürnberg vorgestellten PowerPointPräsentationen zur Verfügung.

170329_Juhitag2017_Reißig_Hoch(3)

DJI-Studie zu Straßenjugendlichen 2. Zwischenbericht

170329_Koehler_Präsentation_Weiterentwicklung der JSA_DJHT 2017

Videobeitrag: Ohne Wohnung keine Perspektive (Herne)

Videobeitrag: Mit Beratung, Bildung und Arbeit eine Perspektive entwickeln (Hamburg)

Videobeitrag: „STREET COLLEGE. Selbstbestimmt und partizipativ zum Hauptschulabschluss (BBR)“ (Berlin)

16 h SGB II im Interesse junger Menschen und nach den Prinzipien der Jugendsozialarbeit umsetzen

Eine Arbeitshilfe für Träger im Arbeitsfeld Jugendsozialarbeit

Mit dem § 16 h SGB II ist im August 2016 ein neuer Fördertatbestand in das SGB II aufgenommen worden, der sich an jungen Menschen unter 25 Jahren richtet, die von den Angeboten der Sozialleistungssysteme derzeit (zumindest zeitweise) nicht erreicht werden. Ihnen sollen passgenaue Betreuungs- und Unterstützungsleistungen angeboten werden, damit sie ihre bestehende individuelle Schwierigkeiten überwinden, Hilfe annehmen und nach Möglichkeit eine schulische und/oder berufliche Qualifikation abschließen können. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit präsentiert eine Arbeitshilfe zur Umsetzung des § 16 h SGB II vor Ort.

Die Arbeitshilfe finden Sie unten zum Download.

http://www.jugendsozialarbeit.de/media/raw/Arbeitshilfe_Umsetzung_pp_16_h_SGB_II.pdf

Über den Gartenzaun: Fachtagung Schuldnerberatung/-prävention

…..Über den Gartenzaun der Jugendsozialarbeit
Schuldnerberatung und lösungsorientierte Beratungsansätze
Schuldenprävention mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Jugendverschuldung ist ein Problem, mit dem zunehmend Mitarbeiter/innen der (schulbezogenen) Jugendsozialarbeit und der Jugendberufshilfe konfrontiert sind. Verschuldete Jugendliche und junge Erwachsene benötigen alltagsnahe praktische Unterstützung und eine Stärkung ihrer Fähigkeiten im Umgang mit Geld, damit sie selbstständig wirtschaften und Schulden möglichst vermeiden lernen.

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Integration in Kooperation: Ergebnisse der Fachtagung von JMD und KI

Am 02. Mai dieses Jahres kamen in Düsseldorf über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendmigrationsdiensten und Kommunalen Integrationszentren zusammen, um sich über mögliche Schnittstellen in ihrer Arbeit auszutauschen und gemeinsame Strategien zu entwickeln. Die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen sowie die zentralen Vorträge stellen wir hier zum Download zur Verfügung.

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Qualifizierung Interkulturell. Landesjugendring NRW veröffentlicht Praxisleitfaden

Wie können interkulturelle Öffnungsprozesse in der Kinder- und Jugendarbeit aussehen? Und welche Methoden eignen sich für die Praxis? Mit diesen und anderen Fragen rund um das Thema beschäftigt sich ein Sammelband, den der Landesjugendring NRW jetzt im Rahmen des Projekts „Ö2 – Beratung von Jugendringen in Prozessen interkultureller Öffnung“ veröffentlicht hat. weiterlesen…

Nichts da! Dokumentation der Fachtagung „Gemeinsam gegen Jugendarmut“ veröffentlicht

Über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich am 15. November 2011 mit den Herausforderungen der steigenden Jugendarmut in NRW auseinander. Nach fachlichen Inputs u.a. von Prof. Dr. Stefan Sell wurde in verschiedenen Arbeitsgruppen über praktische Wege zu einer armutsfesten finanziellen Ausstattung junger Menschen, über kommunal- und landespolitische Herausforderungen sowie über die Herausforderungen der Jugendphase diskutiert. Die Beiträge der Veranstaltung und die Ergebnisse der Workshops sind nun in der Broschüre „Nichts da! Gemeinsam gegen Jugendarmut“ zusammengefasst, die hier zum Download bereitsteht.

LAG JSA NRW und LAG FW NRW: Migrationsdienste ins Anerkennungsverfahren einbeziehen!

Die LAG JSA NRW spricht sich gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG FW NRW) für die Einbeziehung der Migrationsdienste JMD (Jugendmigrationsdienste) und MBE (Migrationsberatung für Erwachsene) in das Anerkennungsverfahren von im Ausland erworbener Abschlüsse aus. Mit den JMD und MBE existiert bereits seit vielen Jahren ein nahezu flächendeckendes Beratungs- und Unterstützungsangebot für