Zukunft der Schulsozialarbeit gestalten

Der Landtags-Ausschuss „Schule und Bildung“ befasst sich am 14. März 2018 im Rahmen einer Anhörung mit dem Thema „Zukunftskonzept Schulsozialarbeit erarbeiten“. Die LAG Jugendsozialarbeit NRW hat hierzu eine Stellungnahme erarbeitet, die unten zum Download zur Verfügung steht.

Aus Sicht der LAG JSA NRW bildet sich die viel zitierte und häufig beschworene intensive Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule – im Bereich der Schulsozialarbeit vor allem die Zusammenarbeit mit der Jugendsozialarbeit – im Rahmen dieser Anhörung nicht ab. Für einen zukünftigen Fachdialog zu diesem Thema erwarten wir, dass die politisch Handelnden diesem Anspruch gerecht werden.

  Stellungnahme "Schulsozialarbeit" (691,7 KiB, 689 hits)

„zurzeit nicht erreichbar…?“ – ein Fachreader zu den marginalisierten Jugendlichen in der Jugendhilfe

Mit dieser aktuellen Veröffentlichung der LAG Jugendsozialarbeit NRW in der Reihe „Kontext“ fasst die LAG die wichtigsten Beiträge der Herbsttagung „Junge Menschen am Rand“ sowie einige weitere aktuell interessante Beiträge zu dem Thema auf. Gedruckte Exemplare können Sie unter der Adresse der Geschäftsstelle der LAG Jugendsozialarbeit NRW bestellen. Unten können Sie sich aber auch die Veröffentlichung downloaden.

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„Frisch machen“ – Inklusion in Jugendwerkstätten

Im Projekt Under Construction (2013 – 2015) hatten drei Jugendwerkstätten der Jugendhilfe Köln zusätzlich den Auftrag, den Gesamtprozess in Form einer Handreichung zu dokumentieren. Diese Broschüre kann als Leitfaden genutzt werden, der den Prozess nachzeichnet und zur Nachahmung empfiehlt. Die Handreichung zeigt, was Inklusion konkret – auch für Nachahmer – bedeutet:

  • informiert sein über die Anforderungen und Debatten zur Inklusion
  • ein gemeinsames Verständnis von Inklusion sowie inklusiver Jugendwerkstatt entwickeln
  • einen eigenen Katalog zur inklusiven Analyse und Planung erarbeiten und erproben
  • Jugendwerkstätten in ihrem Auftrag, ihren Kulturen / Werten, Programmen und Praktiken in der sich verändernden Bildungslandschaft positionieren.

Die LAG Jugendsozialarbeit NRW als Herausgeber und der Projektpartner „Jugendhilfe Köln e.V.“ als Träger der drei Jugendwerkstätten haben die Broschüre in enger Kooperation erstellt.

  Frisch machen - Inklusion in Jugendwerkstätten (943,8 KiB, 296 hits)

Profilpapier „Jugendwerkstatt.NRW“ veröffentlicht

Das Jugendministerium,die beiden Landesjugendämter und die LAG Jugendsozialarbeit NRW haben sich in einem gemeinsamen Prozess über das besondere Profil der Jugendwerkstatt in NRW als Angebot der Jugendhilfe verständigt. In neun Abschnitten werden die Grundlagen, Zielgruppen, Bildungs-/Förderziele, Wirksamkeit, Nachhaltigkeit, das pädagogische Angebot, die Ressourcen und Netzwerkkompetenzen des Förderangebotes dargestellt.

Das Profilpapier steht auf der Seite des Jugendministerium zum Download bereit.

Videoreihe „Innovation und Verstetigung – Paritätische Praxisprojekte der Jugendsozialarbeit“

Mittlerweile stehen vier in diesem Jahr entstandene Beiträge der Videoreihe  auf der Homepage Jugendsozialarbeit im Paritätischen bereit:

„Jugendwerkstatt.NRW – ein nachhaltiges, arbeitsweltbezogenes Angebot“, der RUHRWERKSTATT – Kulturarbeit im Revier e.V. aus Oberhausen http://www.jugendsozialarbeit-paritaet.de/xd/public/content/index._cGlkPTE3NTA_.html

„Arbeitsweltbezogene Unterstützungsangebote für junge Flüchtlinge“, Ausbildungscoaching für junge Flüchtlinge der GrünBau gGmbH in Dortmund http://www.jugendsozialarbeit-paritaet.de/xd/public/content/index._cGlkPTE3NTc_.html

„STREET COLLEGE. Selbstbestimmt und partizipativ zum Hauptschulabschluss (BBR)“, das Projekt STREET COLLEGE von Gangway e.V.- Straßensozialarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Berlin http://www.jugendsozialarbeit-paritaet.de/xd/public/content/index._cGlkPTE3NzE_.html

Projekt NeuSTART in der Jugendwerkstatt von „Beratung, Kommunikation und Arbeit – Gesellschaft für soziale und berufliche Integration“ e.V. (BeKA) in Wilhelmshaven. Unterstützung schulmüder Jugendliche für eine erfolgreiche Re-Integration in Regelschulen http://www.jugendsozialarbeit-paritaet.de/xd/public/content/index._cGlkPTE3NzQ_.html

Grenzgänge – Dokumentation der Fachtagung „jung, geflüchtet, über 18“

DieLAG Jugendsozialarbeit NRW hat sich als Veranstalter vorgenommen, mit der Tagung „jung, geflüchtet, über 18“ jenen drängenden Fragen Raum zu geben, die sie selbst bei der Vorbereitung bewegte: Wie weit dürfen sie sich als Dienstleister in der Jugendhilfe auf die Kompromisse einlassen, die aus der Not begründet werden? Brauchen nicht gerade die jungen Flüchtlinge über 18 Jahre einen besonderen Schutz? Sind sie in den Gemeinschaftsunterkünften für Erwachsene gut aufgehoben, können sie dort alters- und situationsgerecht gefördert werden? Müsste die Jugendhilfe nicht gerade hier darauf bestehen und hinweisen, dass sie auch für junge Menschen bis

27 Jahre zuständig ist? Und treffen die Vorstellungen von Hilfe der Profis und ihre Integrationsbemühungen für junge und jugendliche Flüchtlinge überhaupt die Wünsche und Bedürfnisse der Flüchtlinge selbst? Was müssen Hauptamtliche in der Jugendhilfe wissen, um adäquat beraten und reagieren zu können?

Wie groß der Bedarf an Information und Austausch bei den Fachkräften ist, zeigt sich daran, dass die Tagung der LAG Jugendsozialarbeit NRW „jung, geflüchtet, über 18“ kurz nach der Ankündigung schon ausgebucht war.

Die Dokumentation der Fachtagung steht hier zum Download zur Verfügung.

  Grenzgänge (1,1 MiB, 259 hits)

„Jugendwerkstatt.NRW – ein nachhaltiges, arbeitsweltbezogenes Angebot“

Der Gesamtverband des Paritätischen erstellt und veröffentlicht in einer Videoclip-Reihe unter dem Titel „Innovation und Verstetigung“  Paritätische Praxisprojekte der Jugendsozialarbeit. So eben ist der Film über die Jugendwerkstatt in der RUHRWERKSTATT – Kulturarbeit im Revier e.V. aus Oberhausen fertiggestellt und ins Netz gestellt worden.

Die Jugendwerkstätten in NRW sind ein niedrigschwelliges, den Prinzipien der Jugendhilfe verpflichtetes Angebot im Übergang Schule und Beruf. Zielgruppe sind junge Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf, die den Zugang in die Arbeitswelt mit den Regelinstrumenten der Arbeitsmarktpolitik nicht meistern können.

An 65 Standorten werden in NRW Jugendwerkstätten  aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans des Landes und der örtlichen Jugendhilfe gefördert. Als Angebot der Jugendhilfe sind sie auch ein wichtiger, nachhaltiger Baustein im örtlichen Übergangssystem Schule und Beruf und innerhalb des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss„.

Der Film ist abrufbar auf der Homepage Jugendsozialarbeit im Paritätischen  unter Jugendwerkstatt.NRW am Beispiel der Jugendwerkstatt Ruhrwerkstatt Oberhausen

Arbeitshilfe „Nicht ohne uns!“ online

In Zeiten schwieriger kommunaler Haushalte kommt es darauf an, auf die dringende Notwendigkeit der Unterstützung benachteiligter junger Menschen aufmerksam zu machen und sich für eine angemessene finanzielle Ausstattung entsprechender Angebote einzusetzen.

Die neu erschienene Arbeitshilfe „Nicht ohne uns!“ soll Träger von Angeboten der Jugendsozialarbeit und deren leitende Mitarbeitende dabei unterstützen, ihre Themen, Angebote und erfolgreiche Arbeit in der Jugendsozialarbeit in den Jugendhilfeausschüssen und weiteren Gremien vor Ort besser zu vertreten.

Die Arbeitshilfe steht ->hier zum Download zur Verfügung.

Expertise „Benachteiligung in Zahlen“ beleuchtet die Datenlage zur Jugendsozialarbeit in NRW

Immer mehr benachteiligte junge Menschen fallen durch das Netz unserer Sozialsysteme, sind aussanktioniert und durch die bestehenden Hilfesysteme kaum oder gar nicht mehr zu erreichen. Es sind aber nicht nur die sozialen Netze, durch die diese jungen Menschen fallen. Auch die statistischen Erhebungen bilden aus Sicht der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Nordrhein-Westfalen (LAG JSA NRW) die Situation benachteiligter jungen Menschen und die Unterstützungsleistungen der Jugendsozialarbeit nicht hinreichend ab. Dabei sind es nicht zuletzt diese Statistiken, die als Grundlage für die zukünftige Planung von Maßnahmen und Angeboten dienen.

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