Profilpapier „Jugendwerkstatt.NRW“ veröffentlicht

Das Jugendministerium,die beiden Landesjugendämter und die LAG Jugendsozialarbeit NRW haben sich in einem gemeinsamen Prozess über das besondere Profil der Jugendwerkstatt in NRW als Angebot der Jugendhilfe verständigt. In neun Abschnitten werden die Grundlagen, Zielgruppen, Bildungs-/Förderziele, Wirksamkeit, Nachhaltigkeit, das pädagogische Angebot, die Ressourcen und Netzwerkkompetenzen des Förderangebotes dargestellt.

Das Profilpapier steht auf der Seite des Jugendministerium zum Download bereit.

„Jugendwerkstatt.NRW – ein nachhaltiges, arbeitsweltbezogenes Angebot“

Der Gesamtverband des Paritätischen erstellt und veröffentlicht in einer Videoclip-Reihe unter dem Titel „Innovation und Verstetigung“  Paritätische Praxisprojekte der Jugendsozialarbeit. So eben ist der Film über die Jugendwerkstatt in der RUHRWERKSTATT – Kulturarbeit im Revier e.V. aus Oberhausen fertiggestellt und ins Netz gestellt worden.

Die Jugendwerkstätten in NRW sind ein niedrigschwelliges, den Prinzipien der Jugendhilfe verpflichtetes Angebot im Übergang Schule und Beruf. Zielgruppe sind junge Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf, die den Zugang in die Arbeitswelt mit den Regelinstrumenten der Arbeitsmarktpolitik nicht meistern können.

An 65 Standorten werden in NRW Jugendwerkstätten  aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans des Landes und der örtlichen Jugendhilfe gefördert. Als Angebot der Jugendhilfe sind sie auch ein wichtiger, nachhaltiger Baustein im örtlichen Übergangssystem Schule und Beruf und innerhalb des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss„.

Der Film ist abrufbar auf der Homepage Jugendsozialarbeit im Paritätischen  unter Jugendwerkstatt.NRW am Beispiel der Jugendwerkstatt Ruhrwerkstatt Oberhausen

Junge Neuzugewanderte im Neuen Übergangssystem NRW nicht mitgedacht?

Die LAG JSA NRW fordert dazu auf, junge Neuzugewanderte mit ihren spezifischen Herausforderungen im Neuen Übergangssystem adäquat zu berücksichtigen und vor allem im Bereich der Sprachförderung die notwendige Unterstützung zur Verfügung zu stellen. Der Vorstand der LAG JSA NRW weist in seinem Schreiben vom 12. November 2013 auf die Situation junger Neuzugewanderter hin und zeigt Erfordernisse und Lösungsmöglichkeiten im Rahmen der Kommunalen Koordinierung auf. Das entsprechende Schreiben finden Sie ->hier.

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LAG JSA NRW beurteilt Neues Übergangssystems kritisch

Die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW (LAG JSA NRW) zieht ein Jahr nach dem Start des Neuen Übergangssystems Schule – Beruf in NRW kritisch Bilanz. Die Maßnahmen und Angebote der Jugendsozialarbeit werden in den sieben Referenzkommunen kaum oder gar nicht in die kommunale Umsetzung integriert. Träger und Einrichtungen werden nur selten beteiligt. Von einem wirklichen System kann heute noch keine Rede sein. Welche Punkte von der LAG im Einzelnen kritisiert werden, lesen sie hier.

Übergänge in kommunaler Verantwortung: Empfehlungen der BAG Ört

Die Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit (BAG ÖRT) hat unter der Überschrift „Übergänge in kommunaler Verantwortung – bedarfsgerecht, anschlussorientiert, individuell und partizipativ!“ Empfehlungen zur Reform des Übergangs Schule-Beruf veröffentlicht. Die Publikation finden Sie hier.

Jugendsozialarbeit im Neuen Übergangssystem

Über 60 Personen nahmen am 26.  März 2012 an der Tagung „Jugendsozialarbeit im Neuen Übergangssystem Schule-Beruf in NRW“ im Mülheimer Ringlokschuppen teil. Vertreten waren neben Trägern und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit und den kommunalen Koordinierungsstellen der sieben Referenzkommunen auch das Arbeits-, Schul- und Jugendministerium sowie die beiden Landesjugendämter und die G.I.B.. Bevor Brita Russack und Oliver Decka Ziele und Aufgaben der kommunalen Koordinierung am Beispiel der Stadt Mülheim a.d. Ruhr vorstellten, führte Jürgen Schattmann (MFKJKS) in das Gesamtkonzept des Neuen Übergangssystems ein, das Andrea Schaffeld für die LAG JSA NRW aus Praxissicht kommentierte. Anschließend nahm Dieter Göbel (LVR-Landesjugendamt) das Neue Übergangssystem aus dem Blickwinkel der kommunalen Jugendhilfe in den Blick. weiterlesen…

Position zum Übergangssystem NRW

Mit dem Vorhaben, einen systematischen Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf sowie eine flächendeckende Berufsorientierung an allen Schulen einzuführen, ist eine grundlegende qualitative Weiterentwicklung des Übergangsystems in Nordrhein-Westfalen geplant. Erste Überlegungen und Vorschläge wurden im Rahmen des Ausbildungskonsens NRW entwickelt und vorgestellt.
Die LAG Jugendsozialarbeit NRW und die ATK Rheinland und Westfalen-Lippe begrüßen ausdrücklich eine Neuordnung des Systems im Übergang von der Schule in den Beruf in Nordrhein-Westfalen.

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Lebenslagen Jugendlicher und junger Erwachsener im Übergang und die Gestaltung entsprechender Übergangsstrukturen

Junge Menschen haben zunehmend Aufgaben zu bewältigen, die weniger die für das Jugendalter typischen Themen wie Pubertät, Ablösung vom Elternhaus usw. als vielmehr den Übergang in Arbeit betreffen. Das Thema Ausbildung und Arbeit bestimmt inzwischen eine lange Zeitspanne im Leben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen und ist oft auch dann nicht abgeschlossen. Man könnte daher von einer „Lebenslage Übergang“ sprechen, die die „Lebenslage Jugend“ beherrscht bzw. abgelöst hat. Dr. Andreas Oehme von der Universität Hildesheim beschreibt in seinem Aufsatz die „Lebenslage Übergang“ und die Konsequenzen, die sich daraus für das Übergangsmanagement ergeben.

Den Aufsatz finden Sie hier.