Zwischenauswertung „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ in NRW

Der diesjährige Fachtag des „NRW Forum Jugend stärken im Quartier“ stand unter guten Vorzeichen, wurde doch kurz zuvor der Aufruf für die kommende Förderphase ab 2019 versendet.

Inhaltliche Schwerpunkte bildeten die vielschichtigen Herausforderungen der Lebensphase Jugend – eingeleitet mit Auszügen des 15. Kinder und Jugendberichts – und die damit verbundenen Herausforderungen in der Ansprache und den sozialraumorientierten Angeboten der NRW Standorte „Jugend stärken im Quartier“. Brücken wurden aus der Forschung in die Förder- und Verwaltungspraxis sowie in eine Vielzahl erfolgreicher Angebotsformen geschlagen.

  Präsentation BMFSFJ (190,0 KiB, 117 hits)

  Präsentation DJI (903,0 KiB, 91 hits)

  Präsentation Umsetzung Kreis Olpe (1,1 MiB, 84 hits)

  Präsentation Stadt Krefeld (1,5 MiB, 83 hits)

Zwischenbilanz JUGEND STÄRKEN im Quartier

Seit 2015 arbeiten mehr als vierzig Kommunen und Landkreise in NRW gemeinsam mit freien Trägern der Jugendsozialarbeit vor Ort an den Zielen des Bundesvorhabens JUGEND STÄRKEN im Quartier. Auch wenn administrativ im Alltagshandeln an vielen Standorten Schwierigkeiten auftraten, ist in der fachlichen Umsetzung und in der Wirkung vor Ort durch die Akteure für und mit den Jugendlichen Vieles erreicht worden.

Die Fortsetzung der Programmlinie ist inzwischen beschlossen – ein guter Zeitpunkt, um eine Zwischenbilanz zu ziehen, gute Praxis aus NRW zu präsentieren und in Workshops Ideen und Vorhaben für die zweite Förderphase zu sammeln, zu diskutieren und uns auszutauschen.

Das Netzwerk NRW-Forum JUGEND STÄRKEN im Quartier lädt daher in Kooperation mit der LAG Jugendsozialarbeit NRW für Mittwoch, 28.02.2018 von 09:30-16:00 Uhr zu einem Fachtag in den Wissenschaftspark Gelsenkirchen ein.

Alle weiteren Hinweise sowie die Anmeldung stehen unten zum Download zur Verfügung.

  Anmeldung (389,8 KiB, 163 hits)

  Einladung (136,8 KiB, 216 hits)

  Ablaufplan (89,0 KiB, 234 hits)

Dokumentation Auftaktveranstaltung „NRW-Forum JUGEND STÄRKEN im Quartier“ in Gelsenkirchen am 24.11.2015

Mit 110 Teilnehmenden war die Veranstaltung bis auf den letzten Platz gefüllt. Für den Sprecherkreis des NRW Forums begrüßten Roger Kiel als kommunaler Vertreter vom Jugendamt der Stadt Dortmund und Reiner Mathes von der LAG Jugendsozialarbeit NRW für die Freien Träger die Anwesenden. Die 1. Bürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen, Frau Rudowitz wies in Ihrem Grußwort auf die Bedeutung der Förderung für die Arbeit mit entkoppelten jungen Menschen in Gelsenkirchen hin und dankte dem Bund dafür, dass er mit seinen Initiative im Bundes-ESF dies möglich mache. Frau Jansen vom BMFSFJ, in Vertretung von Frau Schulte-Beckhausen, gab einen Überblick des gegenwärtigen Umsetzungsstandes, erläuterte die Erkenntnis- und Ergebnisziele der Programmlinie, wies auf die Bedeutung der NRW-Standorte hin, führte erste durchgeführte Beispiele von Mikroprojekten an und lud die NRW-Projektträger dazu ein, an den begleitenden Werkstattgesprächen teilzunehmen und für den weiteren Verlauf auch zu bearbeitende Themenwünsche anzumelden. Herr Tillmann vom DJI stellte in einem interessanten Beitrag die Ergebnisse der von der Vodafon-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie „Entkoppelt vom System – Jugendliche am Übergang ins junge Erwachsenenalter und Herauforderungen für Jugendhilfestrukturen“ vor.

Die Beiträge von Frau Jansen und Herrn Tillmann, sowie ein Handout zum Beitrag vom DJI und eine Übersicht der NRW-Standorte im Programmfinden Sie unten als Download.

  JUSTiQ-Standorte mit jmd2start (147,1 KiB, 296 hits)

  Ablaufplan (88,2 KiB, 502 hits)

  Einladung (137,4 KiB, 137 hits)

  Handout Tillmann (418,5 KiB, 577 hits)

  JUSTiQ Präsentation (1,8 MiB, 346 hits)

  Präsentation "Entkoppelt vom System" (unknown, 3 hits)

  Studie "Entkoppelt vom System" (2,3 MiB, 336 hits)

Die drei Workshops werden nach Fertigstellung der Protokolle ebenfalls in den nächsten Tagen hier dokumentiert.

Start des NRW-Forums „JUGEND STÄRKEN im Quartier“

Am Dienstag, den 24. November 2015, beginnt das NRW-Forum „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ im Wissenschaftspark Gelsenkirchen mit seiner Arbeit und knüpft damit an die Netzwerkarbeit der vergangenen Förderphase an.

Diese erste Veranstaltung in Gelsenkirchen soll vor allem dazu beitragen, dass die Akteure aus NRW die Chance bekommen sich kennenzulernen und auszutauschen.

Vor allem die Workshops nach der Mittagspause dienen dazu, gemachte Erfahrungen, geplante Vorhaben, Konzeptionen und Good-Practice miteinander zu teilen. Dafür sind drei Workshop-Gruppen vorgesehen, deren zentrale Ergebnisse am Ende der Tagung vorgestellt werden sollen.

Frank Baranowski, Oberbürgermeisters der Stadt Gelsenkirchen, Sabine Schulte-Beckhausen, Leiterin des für das Programm zuständigen Referates des Bundesministeriums, und Frank Tillmann vom Deutschen Jugendinstitut bieten in ihren Beiträgen weitere wichtige Informationen für die Standorte in NRW.

Weitere Informationen können Sie der angehängten Einladung entnehmen.

„JUGEND STÄRKEN im Quartier“ ist gestartet

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützen ab 2015 185 Kommunen in 15 Bundesländern dabei, junge Menschen aus sozialen Problemgebieten auf einen erfolgreichen Einstieg in Ausbildung und Arbeit vorzubereiten.

Die Bundesjugendministerin Manuela Schwesig und Bundesbauministerin Barbara Hendricks haben am 20. Januar 2015 im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in der Kulturbrauerei Berlin das neue Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ offiziell gestartet.

Das auf zunächst vier Jahre angelegte Programm wird in benachteiligten Stadt- und Ortsteilen von deutschlandweit 185 Kommunen umgesetzt. Insgesamt stehen rund 115 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und Bundesmitteln zur Verfügung. Die Modellkommunen wurden durch ein bundesweites Interessenbekundungsverfahren ermittelt und konnten zum Jahresbeginn mit der Umsetzung ihrer Vorhaben starten.

Das ressortübergreifende ESF-Vorhaben unterstützt junge Menschen mit Startschwierigkeiten beim Einstieg in die Arbeitswelt mit aufsuchender Arbeit, Beratung und Einzelfallhilfe. Ergänzend können auch Mikroprojekte realisiert werden, die neben der Entwicklung der Jugendlichen der Aufwertung von Quartieren dienen.

Nähere Informationen zum Programm erhalten Sie unter www.jugend-staerken.de.

Die Liste der teilnehmenden Kommunen und Kreise steht >hier zum Download zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung des BMFSFJ