Aufruf Ferienfreizeiten der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW

Kommt mit!
Zugangsbarrieren zu Jugendarbeit und Ferienfreizeiten für geflüchtete Kinder und Jugendliche abbauen

Die „Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW“ ermuntert die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe ausdrücklich, geflüchtete Kinder und Jugendliche in den Kommunen aufzusuchen, in ihre Aktivitäten einzubeziehen und so eine Teilhabe am kulturellen und sozialen Leben zu ermöglichen. Die Aktionsgemeinschaft fordert alle kommunalen Ausländerbehörden auf, im Rahmen einer Ermessensentscheidung die Erlaubnis zu erteilen, an einer Fahrt ins Ausland teilzunehmen.

Den Aufruf können Sie hier herunterladen.180409_Aufruf_Aktionsgemeinschaft_Ferienfreizeiten_2018

 

Jungen Geflüchteten den Zugang zu Bildung ermöglichen!

Appell zum Weltkindertag 2017

Flüchtlingskinder sollen möglichst schnell den Zugang zu Bildungseinrichtungen bekommen. Das fordert die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW anlässlich des Weltkindertags am 20. September 2017. Sie appelliert an die neue nordrhein-westfälische Landesregierung, ihr Koalitionsversprechen einzulösen und alle Kinder in NRW, unabhängig von der Herkunft der Eltern, bestmöglich und individuell zu fördern – so wie es im Koalitionsvertrag vereinbart ist. Noch immer leben in Nordrhein-Westfalen viele Kinder und Jugendliche, die aufgrund von Kriegen, Diktaturen, Terror und Verfolgung aus ihren Heimatländern fliehen mussten, in Landesaufnahme-Einrichtungen. Bisher ist dort kein Schulunterricht vorgesehen – obwohl die Chancengleichheit für alle Kinder in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben ist. Gegen diese bisherige Praxis spricht sich die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW gemeinsam mit anderen Fachorganisationen vehement aus. Eine kontinuierliche Schulbildung sorgt nach Auffassung der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW dafür, dass Bildungsbiografien geflüchteter Kinder und Jugendlicher nicht unterbrochen werden müssten. Nur so könnten gute Voraussetzungen für erfolgreiche Lebenswege geschaffen werden.

Der Appell zum Weltkindertag steht hier zum Download zur Verfügung.170920_Appell_Aktionsgemeinschaft_2017

Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge fordert Abschiebestopp

Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW, zu der auch die LAG Jugendsozialarbeit NRW gehört, fordert die neue Landesregierung auf, nicht nach Afghanistan abzuschieben und sich für einen bundesweiten Abschiebestopp nach Afghanistan einzusetzen.

Eine Abschiebung in Sicherheit und Würde sei in Afghanistan derzeit nicht gewährleistet. Die Sicherheitslage in Afghanistan habe sich – nicht nur durch den Anschlag auf die deutsche Botschaft in Kabul Ende Mai dieses Jahres – sehr verschlechtert. Die Zahl der zivilen Opfer in Afghanistan sei weiterhin sehr hoch. Vor allem beobachtet die Aktionsgemeinschaft mit großer Sorge eine starke Verunsicherung unter jungen Afghanen, die sich hier in Deutschland in Integrationsmaßnahmen befinden und auf ihre Anerkennung warten. Permanente Androhung einer Abschiebung und Unklarheit fördern einen Zustand der Angst und Hoffnungslosigkeit.

Die Stellungnahme steht unten zum Download zur Verfügung.

  Stellungnahme (105,5 KiB, 90 hits)

Aufruf 2017 für Teilnahme von geflüchteten Kindern und Jugendlichen an Ferienfreizeiten

Unter dem Motto „Kommt mit! – Zugangsbarrieren zu Jugendarbeit und Ferienfreizeiten für geflüchtete Kinder und Jugendliche abbauen“ bittet die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge NRW, der auch die LAG Jugendsozialarbeit NRW angehört, alle kommunalen Ausländerbehörden um eine großzügige und transparente Auslegung des geltenden Rechts! Berichte aus der Praxis über die Behinderung der Reisefreiheit von geflüchteten jungen Menschen beunruhigen die Mitglieder der Aktionsgemeinschaft. Jugendgruppen, die in den Ferien von NRW aus ins Ausland reisen, müssen je nach Aufenthaltsstatus bei der zuständigen Ausländerbehörde oder beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) eine Genehmigung einholen. Der im Asylrecht geltende Satz, »Bedingungen und Auflagen können angeordnet werden«, wird von den Ausländerbehörden in der Praxis noch immer unterschiedlich gehandhabt. Der aktuelle Aufruf steht als download unten zur Verfügung. Weitere Informationen zum Thema „Ferienfreizeiten für geflüchtete Kinder und Jugendliche finden Sie auf der Homepage der Aktionsgemeinschaft.

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Appell zum Weltkindertag: Jungen Flüchtlingen ein Zuhause geben!

Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge NRW ruft auch in diesem Jahr anlässlich des Weltkindertages Land und Kommunen dazu auf die Rechte, die Kindern und Jugendlichen zustehen, unbesehen ihrer Nationalität und Bleiberechtsmöglichkeit umzusetzen und nicht weiter zu verletzen.

  Appell zum Weltkindertag (215,8 KiB, 172 hits)

Ratschläge und Tipps zur Teilnahme junger Geflüchteter an Ferienfreizeiten im In- und Ausland

Die katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW, Mitglied in der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge NRW, hat ihre Arbeitshilfe mit Ratschlägen und Tipps zur Teilnahme von jungen geflüchteten an Fereinfreizeiten im In- und Ausland überarbeitet und neu aufgelegt.

  Ratschläge & Tipps Junge Geflüchtete (1,6 MiB, 171 hits)

Junge Geflüchtete haben ein Recht auf Freizeit, Erholung und Bildung

Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge NRW fordert, Zugangsbarrieren zu Jugendarbeit und Ferienfreizeiten für alle geflüchteten Kinder und Jugendliche abzubauen! Sie ruft dazu auf, dass geflüchtete Kinder und Jugendliche ungehindert an Ferienfreizeiten teilnehmen können. Die Aktionsgemeinschaft, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges engagiertes Bestehen feiert, hat sich kürzlich im Jugendausschuss des Landtags NRW vorgestellt. Weitere Informationen zur Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge NRW finden sie ->hier.

  Aufruf 2016 (130,5 KiB, 137 hits)

Kind ist Kind!“ – Mehr Partizipation von jungen Flüchtlingen! Appell zum Weltkindertag 2015

Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge NRW appelliert u.a. an

  • Bund, Länder und Kommunen, die Rechte für Kinder und Jugendliche, die ihnen nach der UN-Kinderrechtskonvention und auf der gesetzlichen Grundlage des Kinder- und Jugendhilferechts (SGB VIII ) in Deutschland zustehen, unbesehen ihrer Nationalität und Bleiberechtsmöglichkeit, umzusetzen.
  • die Landespolitik, den Schutz vor Gewalt gegen junge Flüchtlinge deutlich zu verstärken.
  • die Landesregierung NRW, sich weiter um die bedingungslose Aufhebung der Residenzpflicht und die Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes auf Bundesebene einzusetzen und für eine humanitäre Flüchtlingspolitik angesichts der aktuellen Krisenherde zu streiten.

Den kompletten Appell finden Sie unten zum Download.

Unbeschwerte Ferienerlebnisse für Flüchtlingskinder

Die Aktionsgemeinschaft und die ihr angeschlossenen Landesorganisationen fordern gemeinsam mit Flüchtlingsorganisationen des Landes, die Rechte aus der UN-Kinderrechtskonvention weiter einzulösen. Das entsprechende Impulspapier „Uneingeschränkte Rechte für junge Flüchtlinge“ ist online verfügbar.

Unter den geflüchteten Kindern und Jugendlichen bedarf eine Gruppe des besonderen staatlichen Schutzes. Sie sind unbegleitet und minderjährig und müssen in Obhut genommen werden. Dabei muss der Wunsch der Minderjährigen oberste Maxime der Jugendhilfemaßnahmen bleiben.

Heute bittet die Aktionsgemeinschaft alle Ausländerbehörden in NRW, sich in diesem Jahr offensiv für junge Flüchtlinge einzusetzen und ihre Teilnahme an Ferienfreizeiten im Ausland zu ermöglichen. Ausländerbehörden können auf Antrag im Einzelfall eine, für die Dauer der Reise befristete Aufenthaltserlaubnis erteilen, damit zum Ende der Auslandsfahrt die Wiedereinreise nach Deutschland möglich ist.

Uneingeschränkte Rechte für junge Flüchtlinge: Appell zum Weltkindertag 2014

Anlässlich des Weltkindertages am 20.September appelliert die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW an die Landesregierung, in ihren Bemühungen um eine Verbesserung der Rechte junger Flüchtlinge nicht nachzulassen.

Die Aktionsgemeinschaft begrüßt die Aussagen der Landesregierung NRW, dass junge Flüchtlinge besonders verletzlich seien und der Verbesserung der Rechte junger Flüchtlinge eine hohe Bedeutung beigemessen werde. Ebenso teilt sie die Einschätzung, dass es kollidierende Rechtsnormen von Jugendhilfe-, Aufenthalts- und Asylrecht gibt. Die aus dieser Erkenntnis entstandene Handreichung zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen sei ein erster Schritt, bei dem man allerdings nicht stehen bleiben dürfe.

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