Aufruf Ferienfreizeiten der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW

Kommt mit!
Zugangsbarrieren zu Jugendarbeit und Ferienfreizeiten für geflüchtete Kinder und Jugendliche abbauen

Die „Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW“ ermuntert die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe ausdrücklich, geflüchtete Kinder und Jugendliche in den Kommunen aufzusuchen, in ihre Aktivitäten einzubeziehen und so eine Teilhabe am kulturellen und sozialen Leben zu ermöglichen. Die Aktionsgemeinschaft fordert alle kommunalen Ausländerbehörden auf, im Rahmen einer Ermessensentscheidung die Erlaubnis zu erteilen, an einer Fahrt ins Ausland teilzunehmen.

Den Aufruf können Sie hier herunterladen.180409_Aufruf_Aktionsgemeinschaft_Ferienfreizeiten_2018

 

Fachtag „Situation wohnungsloser junger Menschen in NRW. (R)ausgeflogen und jetzt ohne Dach über’m Kopf!?“ am 06.02.2018 in Essen

Junge Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben, sind alles andere als ein seltenes Phänomen. Die Situation dieser jungen Menschen ist oftmals auf den ersten Blick nicht leicht ersichtlich. Sie haben zwar keinen festen Wohnsitz, leben aber auch nicht zwangsläufig auf der Straße, sondern finden irgendwo einen Schlafplatz – zum Beispiel bei Freunden oder Bekannten. Mit einem Fachtag möchten wir nicht nur auf die Situation vieler wohnungsloser junger Menschen in NRW aufmerksam machen. Die LAG Jugendsozialarbeit NRW und die LAG Streetwork NRW laden Sie mit interessanten Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis zu einem lebendigen Fachdialog ein: Worauf es ankommt, um wohnungslose junge Menschen zu erreichen, was es an Rahmenbedingungen braucht, um bedarfsorientiert arbeiten zu können und welche Hindernisse und Stolpersteine gerade an den Schnittstellen der relevanten Rechtskreise warten. Zu diesen und weiteren Schwerpunkten stehen erfahrene Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis Rede und Antwort. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit einem Infomarkt, Fachbeiträgen und drei Praxis-Fachforen. Weitere Informationen zu Inhalt und Anmeldeverfahren entnehmen Sie dem Flyer.

180206_Flyer_Fachtag Wohnungslose junge Menschen_LAG JSA

 

 

Dokumentation Fachtagung „Inklusion aus Sicht der Schul- und Jugendsozialarbeit“

Hier finden Sie folgende Unterlagen zur Dokumentation der Fachtagung, die mit ca. 50 Teilnehmenden am 3. Juli 2017 in der Zeche Carl in Essen durchgeführt wurde:

  Präsentation "Mission Inklusion" (338,3 KiB, 85 hits)

  Abschrift Wandzeitung (56,6 KiB, 63 hits)

  Einladung (771,4 KiB, 56 hits)

  Ablauf (41,5 KiB, 136 hits)

 

Jungen Geflüchteten den Zugang zu Bildung ermöglichen!

Appell zum Weltkindertag 2017

Flüchtlingskinder sollen möglichst schnell den Zugang zu Bildungseinrichtungen bekommen. Das fordert die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW anlässlich des Weltkindertags am 20. September 2017. Sie appelliert an die neue nordrhein-westfälische Landesregierung, ihr Koalitionsversprechen einzulösen und alle Kinder in NRW, unabhängig von der Herkunft der Eltern, bestmöglich und individuell zu fördern – so wie es im Koalitionsvertrag vereinbart ist. Noch immer leben in Nordrhein-Westfalen viele Kinder und Jugendliche, die aufgrund von Kriegen, Diktaturen, Terror und Verfolgung aus ihren Heimatländern fliehen mussten, in Landesaufnahme-Einrichtungen. Bisher ist dort kein Schulunterricht vorgesehen – obwohl die Chancengleichheit für alle Kinder in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben ist. Gegen diese bisherige Praxis spricht sich die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW gemeinsam mit anderen Fachorganisationen vehement aus. Eine kontinuierliche Schulbildung sorgt nach Auffassung der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW dafür, dass Bildungsbiografien geflüchteter Kinder und Jugendlicher nicht unterbrochen werden müssten. Nur so könnten gute Voraussetzungen für erfolgreiche Lebenswege geschaffen werden.

Der Appell zum Weltkindertag steht hier zum Download zur Verfügung.170920_Appell_Aktionsgemeinschaft_2017

Schule für Alle und von Anfang an!

Flüchtlingsrat NRW übergibt Forderungspapier an neue NRW-Landesregierung

In den Aufnahmeeinrichtungen des Landes NRW greift – nach geltender Gesetzeslage – keine Schulpflicht. Ein Anspruch auf regulären Schulbesuch besteht in Nordrhein-Westfalen erst nach Zuweisung zu einer Kommune. Damit bleiben immer mehr Flüchtlinge über einen immer längeren Zeitraum von der Schule ausgeschlossen.  In einem Forderungspapier zur Beschulung von Kindern und Jugendlichen in den Landesaufnahmeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen appellieren der Flüchtlingsrat NRW e.V. und 11 weitere Institutionen an die Landesregierung, u.a. die LAG Jugendsozialarbeit NRW, Beschulung von Anfang an zu gewährleisten.  Die Hauptforderungen sind:

  • Gesetzesanpassung: Schulpflicht ab Aufnahme in der Landesaufnahmeeinrichtung
  • Beschulung zeitnah in regulären Schulen
  • Beschulung durch qualifiziertes Lehrpersonal in den Landesaufnahmeeinrichtungen, während ein Schulplatz an einer regulären Schule gefunden wird
  • zügige kommunale Zuweisung
  • kommunale Zuweisung vorrangig in die Kommunen, in der die Kinder und Jugendlichen noch während der Unterbringungen in den Landesaufnahmeeinrichtungen zur Schule gehen

Die Landesregierung NRW ist gefordert, jetzt zu handeln, um Langzeitfolgen sowohl für die Betroffenen als auch für die Aufnahmegesellschaft zu vermeiden. In der Anlage die Pressemitteilung des Flüchtlingsrates und das Forderungspapier

170829_Forderungspapier zur Beschulung in Landesaufnahmeeinrichtungen

170828_Pressemitteilung_Forderungspapier_-Schule_fuer_Alle_und_von_Anfang_an

Einladung zur Arbeitstagung Inklusion – Bestandsaufnahme und Veränderungsbedarfe

Am Montag, 3. Juli 2017, veranstaltet die LAG JSA NRW in Essen eine Fachtagung mit dem Titel „Inklusion aus Sicht der Schul- und Jugendsozialarbeit. Eingeladen sind Fach- und Führungskräfte aus dem Arbeitsfeld der schulbezogenen Jugendsozialarbeit. Neben dem notwendigen Austausch über die Realitäten der inklusiven Schule sollen Perspektiven und Forderungen entwickelt werden, die die Rahmenbedingungen verbessern.

In den letzten Jahren ist die „Inklusion“ in NRW in den Schulen umgesetzt worden. Die Diskussionen über die Realisierung einer „inklusiven Schule“ sind dabei längst nicht abgeschlossen. Zeitgleich wurden Hauptschulen geschlossen (viele haben diesen Prozess noch nicht ganz abgeschlossen) und Sekundar- und Gesamtschulen neu aufgebaut. Die Veränderungen in der Schullandschaft sind groß. Die Angebote der schulbezogenen Jugendsozialarbeit (schulbezogene JSA, Projekte zur Vermeidung schulischen Scheiterns, Schulmüdenprojekte) haben diese Veränderungen begleitet, ohne selbst Einfluss nehmen zu können. Die Fachkräfte in diesen Angeboten haben viele Erfahrungen mit der Inklusion gemacht und sind Fachleute, um die Frage zu beantworten „was brauchen wir, damit soziale Arbeit an einer inklusiven Schule gelingt ?“ Die LAG JSA NRW lädt alle Fach- und Führungskräfte aus dem Arbeitsfeld der schulbezogenen Jugendsozialarbeit zu einer Arbeitstagung ein. Neben dem notwendigen Austausch über die Realitäten der inklusiven Schule, sollen Perspektiven und Forderungen entwickelt werden, die die Rahmenbedingungen verbessern. Weitere Informationen zu Inhalt und Anmeldung entnehmen Sie bitte der beigefügten Anlage.

  Fachtagung Inklusion (771,4 KiB, 253 hits)

Rückblick: LAG JSA NRW beim DJHT 2017

Unter dem Motto „22 Mio. Junge Chancen – gemeinsam.gesellschaft.gerecht.gestalten“ fand vom 28.-30. März in der Messe Düsseldorf der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag statt. Die LAG Jugendsozialarbeit NRW war mit einem Messestand auf der Aktionsfläche des Jugendministeriums NRW beteiligt. Das Fachpublikum und viele Besucher des DJHTs zeigten sich sehr interessiert an der Schriftenreihe „Kontext“ der LAG Jugendsozialarbeit. Aktuell und passend zur Thematik des Fachforums „Abgehängt – und nix zu machen? Wie ausgegrenzte junge Menschen die Jugendhilfe an ihre Grenzen bringen – und was man tun kann“ erschien in der Reihe Kontext #8 der Fachreader „zurzeit nicht erreichbar…? von denen wir mehr als 600 Exemplare verteilen konnten. Viele Gespräche und die gemeinsame Fachveranstaltung mit dem Paritätischen Gesamtverband hinterließen bei den Beteiligten der LAG JSA NRW einen sehr zufriedenstellenden Eindruck. Als Download stellen wir hier, die beim Fachforum gezeigten Filmbeiträge und die von Frau Prof. Dr. Reissig vom DJI und Frau Köhler von der FH Nürnberg vorgestellten PowerPointPräsentationen zur Verfügung.

170329_Juhitag2017_Reißig_Hoch(3)

DJI-Studie zu Straßenjugendlichen 2. Zwischenbericht

170329_Koehler_Präsentation_Weiterentwicklung der JSA_DJHT 2017

Videobeitrag: Ohne Wohnung keine Perspektive (Herne)

Videobeitrag: Mit Beratung, Bildung und Arbeit eine Perspektive entwickeln (Hamburg)

Videobeitrag: „STREET COLLEGE. Selbstbestimmt und partizipativ zum Hauptschulabschluss (BBR)“ (Berlin)

Aufruf 2017 für Teilnahme von geflüchteten Kindern und Jugendlichen an Ferienfreizeiten

Unter dem Motto „Kommt mit! – Zugangsbarrieren zu Jugendarbeit und Ferienfreizeiten für geflüchtete Kinder und Jugendliche abbauen“ bittet die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge NRW, der auch die LAG Jugendsozialarbeit NRW angehört, alle kommunalen Ausländerbehörden um eine großzügige und transparente Auslegung des geltenden Rechts! Berichte aus der Praxis über die Behinderung der Reisefreiheit von geflüchteten jungen Menschen beunruhigen die Mitglieder der Aktionsgemeinschaft. Jugendgruppen, die in den Ferien von NRW aus ins Ausland reisen, müssen je nach Aufenthaltsstatus bei der zuständigen Ausländerbehörde oder beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) eine Genehmigung einholen. Der im Asylrecht geltende Satz, »Bedingungen und Auflagen können angeordnet werden«, wird von den Ausländerbehörden in der Praxis noch immer unterschiedlich gehandhabt. Der aktuelle Aufruf steht als download unten zur Verfügung. Weitere Informationen zum Thema „Ferienfreizeiten für geflüchtete Kinder und Jugendliche finden Sie auf der Homepage der Aktionsgemeinschaft.

170403_Aufruf_Ferienfreizeiten_2017

16 h SGB II im Interesse junger Menschen und nach den Prinzipien der Jugendsozialarbeit umsetzen

Eine Arbeitshilfe für Träger im Arbeitsfeld Jugendsozialarbeit

Mit dem § 16 h SGB II ist im August 2016 ein neuer Fördertatbestand in das SGB II aufgenommen worden, der sich an jungen Menschen unter 25 Jahren richtet, die von den Angeboten der Sozialleistungssysteme derzeit (zumindest zeitweise) nicht erreicht werden. Ihnen sollen passgenaue Betreuungs- und Unterstützungsleistungen angeboten werden, damit sie ihre bestehende individuelle Schwierigkeiten überwinden, Hilfe annehmen und nach Möglichkeit eine schulische und/oder berufliche Qualifikation abschließen können. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit präsentiert eine Arbeitshilfe zur Umsetzung des § 16 h SGB II vor Ort.

Die Arbeitshilfe finden Sie unten zum Download.

http://www.jugendsozialarbeit.de/media/raw/Arbeitshilfe_Umsetzung_pp_16_h_SGB_II.pdf

LAG Jugendsozialarbeit NRW mit eigenem Stand auf dem DJHT vertreten

Vom 28. bis 30. März 2017 findet in Düsseldorf der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag unter dem Motto „22 MIO.JUNGE CHANCEN – gemeinsam. gesellschaft. gerecht. gestalten“ statt.
Auf dem diesjährigen DJHT in Düsseldorf wird LAG JSA NRW mit einem eigenen Messestand (Halle 3, Aktionsfläche des MFKJKS NRW) vertreten sein. Außerdem veranstaltet die LAG JSA NRW gemeinsam mit dem Paritätischen Gesamtverband ein Fachforum „Abgehängt – und nix zu machen? Wie ausgegrenzte junge Menschen die Jugendhilfe an ihre Grenzen bringen – und was man tun kann“. Nähere Informationen zu dem Fachforum finden Sie unter https://express2.converia.de/frontend/index.php?page_id=2136&v=List&do=15&day=394&ses=34532#

Brandaktuell veröffentlicht die LAG JSA NRW passend zum Thema des Fachforums den Fachreader „zurzeit nicht erreichbar… ?“ über marginalisierte Jugendliche in der Jugendhilfe. Eine online-Version finden Sie auf der Homepage www.jugendsozialarbeit-nrw.de